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Polizei in Ungarn sucht vermeintlichen Mörder

In der Kleinstadt Zamárdi hat es noch nie einen Mord gegeben. Umso erschütternder war die Nachricht, dass am 7. Januar 2014 die Leiche einer 44-jährigen Frau gefunden wurde, die polizeilichen Untersuchungen zufolge das Opfer einer Gewalttat geworden ist.

Der Sprecher der Bezirkspolizeidirektion Somogy SMRFK informierte am Mittwoch die Öffentlichkeit, dass sich nach eingehender Untersuchung der Verdacht auf einen 48-jährigen Koch aus Zamárdi richtet. Die Polizei erließ einen landesweiten Haftbefehl gegen den flüchtigen Imre Kálmán Tanai. Der Mann sei gefährlich, 170 cm groß, 65-70 kg schwer, von schlanker Statur und habe Vollglatze.

Der Mann galt bisher als fleißig, unauffällig und lebte ruhig mit seiner Lebenspartnerin in der Kleinstadt am Balaton. Bisher gibt es keinerlei Anhaltspunkte dafür, was diese Tat ausgelöst haben könnte. Während der laufenden polizeilichen Untersuchungen machte die Polizei keine Aussagen zu einem möglichen Mordmotiv.

Tanai habe Aussagen von Zeugen zufolge die Kleinstadt mit unbekanntem Ziel auf einem grauen Fahrrad verlassen. An der Suche nach dem vermeintlichen Täter beteiligt sich neben einem großen polizeilichen Aufgebot auch die örtliche Bürgerwacht.

Die Polizei fordert alle Bürger auf, wachsam zu sein und mögliche Informationen der Behörde unter folgenden Telefonnummern zukommen zu lassen: 112, 107 und 06 (82) 502-700.