Ungarischer Impfstoff wird auf inaktivierter Virus-Technologie basieren

Ungarn wird bei der Entwicklung seines Impfstoffs gegen das Coronavirus eine bewährte inaktivierte Virus-Technologie einsetzen, sagte die Landesamtsärztin Cecília Müller – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Die Technologie, auf der auch der Sinopharm-Impfstoff aus China basiert, sei in der Lage, eine starke Immunreaktion gegen das Virus hervorzurufen, sagte Müller bei einem Pressegespräch und äußerte die Hoffnung, dass der Sinopharm-Impfstoff daher auch gegen die Mutanten des Virus wirksam sein wird. Die 600.000 Dosen des Sinopharm-Impfstoffs, die am Samstag nach Ungarn geliefert wurden, seien überprüft und an die Impfstellen verteilt worden, sagte sie und fügte hinzu, dass sie bald auch an die Hausärzte verschickt würden.

Die Landesamtsärztin sagte auch, dass Ungarn eine Impfrate von 37% erreicht habe, verglichen mit dem Durchschnitt der Europäischen Union von 21%. Die Zahl der aktiven Infektionen sei auf 258.218 gesunken und die durchschnittlichen Konzentrationen des Virus in den ungarischen Abwassersystemen scheinen zu sinken, sagte sie. In der Zwischenzeit sagte Müller, dass die indische Variante des Virus in Ungarn noch nicht entdeckt worden sei.