Haus des Jahres 2020 am Balaton gekürt

In der Fenékpuszta bei Keszthely wurden kürzlich die Gewinner des Architekturwettbewerbs „Haus des Jahres 2020 am Balaton“ bekanntgegeben. Unter den 23 eingereichten Bewerbungen wurde als Wohnhaus des Jahres die schön renovierte und erweiterte Villa Castelli in Keszthely auserkoren. Das Feriengebäude des Jahres wurde das Gebäude des Angelclubs in Balatonfüred und das Öffentliche Gebäude des Jahres das Besucherzentrum Kis-Balaton in der Fenékpuszta.



Die Ausschreibung war im vergangenen Herbst zum dritten Mal vom Balaton Frauenverband (NABE) und dem Balatonverband der Selbstverwaltungen (BSZ) aufgelegt worden. Der Sonderpreis der NABE und der Ungarischen Architektenkammer ging an das Bestattungsunternehmen in Balatonboglár, der Sonderpreis der BSZ an das Haus der Lieben Schwestern in Balatonendréd, der Sonderpreis der Ungarischen Architekten an das Haus Jüdischer Exzellenz (ZsKH) in Balatonfüred.

Zsolt Füleky, stellvertretender Staatssekretär für Architektur und Bauwesen im Amt des Ministerpräsidenten, sagte bei der Bekanntgabe der Juryentscheidung, dass schöne Bauwerke viel besser und nachhaltiger wirken als so manche Vorschrift. In der Region Balaton sind neben den 44 Siedlungen direkt am Wasser insgesamt 180 Siedlungen zu finden. In allen besteht der Wunsch, progressiv zu bauen, um in Art und Weise westlichen Feriensiedlungen bei der Erhaltung der Natur und der kulturellen Werte nachzueifern. „Die Architekten in der Ferienregion müssen auch heute Werte zum Nutzen von Einwohnern und Besuchern schaffen, um dem ganzen Land mit gutem Beispiel voranzugehen.“

Gábor Lombár sagte als Vorsitzender des BSZ, dass die Architektur ein wichtiger Teil der Kultur des Balaton ist, die oft über Hunderte von Jahren den Charakter und die Schönheit der Ferienorte prägt. Deshalb sei es immer wieder wichtig, auf besonders schöne Bauten aufmerksam zu machen, hochwertige Architektur zu fördern. Am Wettbewerb konnten Gebäude in der Region Balaton teilnehmen, die seit dem 1. Januar 2013 genutzt werden.

Der Jury gehörten Vertreter der Ungarischen Architektenkammer, des Ungarischen Architektenverbandes, der Architektenkammern der drei am Balaton anliegenden Komitate, des NABE und des BSZ an.