Jüdisches Kulturfestival in Budapest findet vom 22. bis 29. August statt

Das Jüdische Kulturfestival in Budapest wird zwischen dem 22. und 29. August an fünf Veranstaltungsorten stattfinden und Konzerte, thematische Spaziergänge, Buchlesungen und Diskussionen bieten, teilten die Organisatoren am Mittwoch der Nachrichtenagentur MTI mit.



In der historischen Synagoge in der Rumbachstraße werden nach einer von der Regierung finanzierten Rekonstruktion im Wert von 3,2 Milliarden Forint (3,9 Millionen Euro) Konzerte und Lesungen stattfinden, sagte Péter Kunos vom Verband der ungarischen jüdischen Gemeinden (Mazsihisz) auf einer Pressekonferenz. Veranstaltungen werden auch in den Synagogen in der Dohány- und Hegedűs-Straße, im Bálint-Kulturzentrum und im Róth-Miksa-Gedenkhaus stattfinden, sagte er.

Beim Eröffnungskonzert in der Synagoge in der Dohány-Straße werden die ukrainische Klezmer-Band Kommuna Lux und die Budapest Klezmer Band auftreten. Bei anderen Veranstaltungen treten unter anderem das Boban Marković Orkestar und die ungarische Sängerin Bea Palya auf. Tamás Berki, Mariann Falusi, Katica Illényi und andere werden beim Konzert „Somewhere over the Rainbow“ auftreten. Die Sopranistin Erika Miklósa wird am 25. August auftreten.

In der Synagoge in der Rumbachstraße treten die ungarischen Sänger und Schauspieler Andi Malek und Bandi Jáger mit Highlights aus dem Musical Yentl auf und es wird ein Konzert mit jiddischen Volksliedern geben, vorgetragen von Dániel Gryllus, Vilmos Gryllus und Ágnes Szalóki. Auch die Geigerin Orsolya Korcsolán und die Gruppe Anima Musicae werden auftreten.