JazzTime-Festival zum Sommerende im Müpa Budapest

Nach den sehr erfolgreichen Konzerten zu Beginn des Sommers öffnet der Müpa Budapest Ende August erneut seine Türen für ein Publikum, das auf der Suche nach musikalischen Spezialitäten und unvergesslichen Konzertmomenten ist. Jazzfans kommen bei der Neuauflage des Festivals JazzTime ab dem 27. August 2021 voll auf ihre Kosten – berichtet das Reiseportal turizmus.com.



Am Eröffnungsfreitag wird das Festspielhaus zum ersten Mal seit Aufhebung der Beschränkungen seine volle Kapazität erreichen, wenn mit Micheller Myrtill, Pocsai Kriszta, Bolba Éva und Munkácsy Eszter vier der größten Swing-Stars des Landes zusammen mit dem Orchester des Budapester Jazzclubs auftreten. Im Mittelpunkt des Programms „Pearls of Swing“ stehen Songs aus der Bigband-Literatur, die Frauen in den Mittelpunkt stellen.

Am zweiten Festivaltag wird die Jury des Jazz Showcase 2020 die Besten der Besten und die Publikumslieblinge präsentieren. Das preisgekrönte Quartett von Rebeka Nagy-Babos und die alternative Popgruppe Perpētuum werden am Nachmittag im Atrium auftreten. Es folgen die Funky Wheelers mit Kozma Orsi, die alte und brandneue Pop-Hits mit einem Funk-Jazz-Twist überarbeiten.

Den Abschluss des Abends bildet eine Jazzstafette zum Gedenken an den unvergesslichen Musiker und das Vorbild János Gonda, den ehemaligen Gründer der ungarischen Jazzvereinigung und der Jazzabteilung der Liszt Akademie. Das Programm würdigt das Werk dieses engagierten Künstlers und Lehrers und umfasst Auftritte von Károly Binder, Tibor Márkus, Kálmán Oláh, Dániel Szabó, Tibor Csuhaj-Barna, Viktor Hárs, Imre Kőszegi, Balázs Elemér, Tamás Berki, Attila László, Mihály Borbély, Kristóf Bacsó, Károly Friedrich und Béla Szalóky unter der künstlerischen Leitung des hervorragenden Schlagzeugers Balázs Bágyi.

Am letzten Tag stehen noch einmal Frauengeschichten im Mittelpunkt: Die charmante Sängerin Gabi Szűcs und ihre Band werden im Festspielhaus „La femme fatale“ aufführen. Die aus verschiedenen Epochen ausgewählten Lieder erinnern an die berühmtesten Künstlerinnen wie Marilyn Monroe, Katalin Karády, Marlene Dietrich oder Nina Simone im Stil des Swing und des Mainstream-Jazz. Stargast der Aufführung, in der es um das Schicksal von Frauen geht, ist Eszter Ónodi, die für ihre fesselnde Schauspielkunst und ihre hervorragende Stimme bekannt ist.