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EU-Kommission rät zu strengeren Regeln bei Online-Glücksspielen

Online-Glücksspiele sollen in Zukunft für Verbraucher sicherer werden. Eine Empfehlung wurde von der EU-Kommission Mitte Juli in Brüssel abgesegnet.

Online-Glücksspiele wie etwa die auf www.platincasino.com/de/merkur-spiele.html erfreuen sich wachsender Beliebtheit. An den Glücksspielen ist per se nichts auszusetzen. Allerdings haben Kunden nicht bei allen Spiele-Anbietern gute Karten: Wie überall im Internet gibt es auch in diesem Segment einige schwarze Schafe. Damit aus Spaß keine Kostenfalle wird, wurde bereits vergangenes Jahr mit dem Payment Blocking die Einführung einer Maßnahme angekündigt, welche es Anbietern von illegalen Glücksspielen aus dem europäischen Ausland unmöglich machen soll, von deutschen Kunden Geld zu kassieren. Die EU-Kommission hat nun Mitte Juli eine Empfehlung vorgetragen, welche außerdem eine Verschärfung des Verbraucherschutzes in Bezug auf Online-Glücksspiele beinhaltet.

Reguliertes Glücksspiel soll größeren Verbraucherschutz bieten

Mit der Empfehlung der EU-Kommission sollen die EU-Mitgliedstaaten dazu angehalten werden, in Hinblick auf Online-Glücksspieldienstleistungen bestimmte Grundsätze eines wirksamen Verbraucherschutzes einzuhalten. Dazu gehören insbesondere verantwortungsvolle Werbe- und Sponsoring-Praktiken, die Verbraucher ohne falsche Versprechen über die Online-Spiele informieren. Bei den neuen Richtlinien gehe es darum, die Gesundheit von Verbrauchern und Spielern zu bewahren und die wirtschaftlichen Folgeschäden zu verhindern, welche etwa aus spielsüchtigem Verhalten resultieren. Minderjährigen soll laut Empfehlung der Zugang zu Online-Glücksspielen verwehrt bleiben. Den Mitgliedstaaten kommt nach Ansicht der EU-Kommission die Aufgabe zu, Aufklärungsarbeit über das Glücksspiel und dessen Risiken zu leisten. Überdies sollen sie Daten über die Einrichtung und Schließung von Spielerkonten wie auch Verletzungen der Vorschriften zur kommerziellen Kommunikation sammeln. Überwachungen über die Umsetzung der Empfehlung sollen unabhängige Regulierungsstellen übernehmen, welche von den Mitgliedstaaten noch zu benennen wären. Die einzelnen Schwerpunkte der Empfehlung können hier nachgelesen werden.

Die Vorschläge, welche die EU-Behörde in Brüssel präsentierte, sind nur Empfehlungen an die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten. Eine europäische Gesetzgebung ist dazu nicht vorgesehen. Die Herausgabe einer Empfehlung wurde bereits im Oktober 2012 im Rahmen des Aktionsplans der Kommission zum Online-Glücksspiel angemeldet. Hintergrund der Empfehlungen ist einerseits der europaweit wachsende Anteil an Spielsüchtigen. Schätzungen zufolge sind 0,1 bis 0,8 % der erwachsenen EU-Bevölkerung von Spielsucht betroffen. Insgesamt gibt es laut EU-Kommission 7 Millionen Nutzer von Online-Glücksspielen in Europa. Die größten Schwierigkeiten bereitet das illegale Online-Glücksspiel, mit dem nach EU-Kommission weltweit bisher ein Umsatz von mehr als 150 Milliarden Euro eingespielt werden konnte. Wenigstens die Nutzung der in der EU registrierten Online-Glücksspiel-Dienste soll durch die Grundsätze ein Mindestmaß an Verbraucherschutz gewährleisten.