Regierungssprecherin: Mehrheit sieht Erziehung der Kinder als Aufgabe der Eltern

Die Ergebnisse der von der Regierung durchgeführten Umfrage zur Nationalen Konsultation der Öffentlichkeit zeigen, dass 97 % der Befragten der Meinung sind, dass die sexuelle Erziehung der Kinder das ausschließliche Recht und die Verantwortung der Eltern ist, so eine Regierungssprecherin – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Laut der Umfrage sind die Ungarn mit dem ungarischen Kinderschutzgesetz einverstanden, das „LGBTQ-Propaganda für Minderjährige“ regelt, sagte Alexandra Szentkirályi in einem Video auf Facebook. Szentkirályi bedankte sich bei den 1,4 Millionen Menschen, die den Fragebogen ausgefüllt haben. Was das Leben nach der Pandemie betrifft, so sagten 96 % der Befragten, dass Ungarn gestärkt werden sollte, um den neuen Herausforderungen einer „gefährlicheren Ära“ standzuhalten, sagte sie. 98 % der Befragten waren der Meinung, dass Ungarn „für seine eigenen Interessen eintreten und sich nicht von Brüssel erpressen lassen sollte“, sagte sie.

Gleichzeitig stimmten 99 % der Befragten zu, dass nicht die Familien, sondern die multinationalen Unternehmen für ihren Anteil an der Klimazerstörung aufkommen sollten, sagte Szentkirályi. „Die Ungarn wollen nichts mit Klimasteuern aus Brüssel zu tun haben; sie wollen die Kosten der Umweltverschmutzung und des Klimawandels nicht durch höhere Versorgungsgebühren bezahlen“, sagte sie.

Die Coronavirus-Pandemie habe die Nachteile der Abhängigkeit von anderen Ländern deutlich gemacht, sagte Szentkirályi: 94 % der Befragten stimmten zu, dass Ungarn eine Impfstofffabrik brauche. „Eine eigene Impfstoffproduktion würde es uns ermöglichen, uns in Zukunft wirksam zu schützen, ohne von anderen abhängig zu sein“, sagte sie. Die Ergebnisse der Umfrage werden in die Entscheidungen der Regierung zu diesen Fragen einfließen, fügte Szentkirályi hinzu.