Budapester Stadtverordnetenversammlung genehmigt den Kauf neuer Oberleitungsbusse

Die Budapester Stadtverordnetenversammlung hat am Mittwoch den Kauf von 48 neuen Niederflur-Oberleitungsbussen bis Ende 2023 genehmigt – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Der Vorschlag sieht vor, dass die Budapester Verkehrsbehörde (BKK) 36 Gelenkbusse und 12 Solobusse von dem Konsortium Solaris-Skoda kauft. Die Stadtverordneten genehmigten den Auftrag im Gesamtwert von 9,6 Milliarden Forint (26,7 Mio. EUR) einstimmig. Der Budapester Stadtrat wird 210 Millionen Forint für den Kauf im Jahr 2022 und 9,4 Milliarden Forint im Jahr 2023 bereitstellen. Die Auslieferung der neuen Busse wird voraussichtlich Ende 2022 beginnen. Die Stadtverordneten stimmten auch einem Änderungsantrag zu, in dem der Budapester Bürgermeister Gergely Karácsony aufgefordert wird, mit der Regierung und der Europäischen Investitionsbank (EIB) Konsultationen über die Finanzierung der Trolleybus-Bestellung durch einen neuen Kreditvertrag mit der Bank aufzunehmen.

Die Stadtverordnetenversammlung stimmte außerdem einstimmig für das Programm zur Verwendung von EU-Mitteln im Finanzierungszyklus 2021-2027. Der Vorschlag sieht vor, dass Budapest 84 Milliarden Forint an EU-Fördermitteln erhält. Der Vorschlag wird nun an den städtischen Rat für öffentliche Entwicklung weitergeleitet, bevor er der Regierung zur Genehmigung vorgelegt wird.