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Weihnachtsmärkte in Budapest bringen nicht nur Freude

Mit einiger Verspätung haben auch in Budapest die Weihnachtsmärkte ihre Pforten geöffnet. In der Innenstadt sind vor allem die Märkte am Deák tér und am Vörösmarty tér sehr beliebt.



Schön geschmückt und mit einem breiten Angebot an Geschenkideen bringen sie aber nicht nur Freude. „Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage und der schmalen Geldbörse vieler Mitmenschen sind die Preise an den Ständen für Essen und Getränke unverschämt“, sagte ein Besucher. „Für ein Glas Glühwein werden teilweise 1000 Forint, für ein Erfrischungsgetränk 800 Forint und für ein Wasser 500 Forint verlangt.“ Trotz der hohen Preise ließe auch die Qualität zu wünschen übrig.

Die Polizei der Stadt warnt die Besucher vor Taschendieben, die ihr Unwesen auf den Märkten treiben. Die Polizei empfiehlt, Kleidung zu tragen, in der man in einer Innentasche mit Reißverschluss die wichtigsten Dokumente, wie Kreditkarten, Ausweise und Geld verstauen kann. „Tragen Sie keine Handtaschen über der Schulter und unbeobachtet nach hinten. Im Gedrängel haben Diebe sonst leichtes Spiel“, heißt es in der Mitteilung.

Autofahrer werden gezielt darauf hingewiesen, weder auf den Sitzen noch auf den Ablagen Begehrliches offen liegen zu lassen. In mehreren Fällen wurden in der Hauptstadt Autoscheiben eingeschlagen, Autotüren aufgebrochen und Handtaschen sowie andere Gegenstände entwendet.