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Ungarn gehen öfter fremd – Mehr Abwechslung, aber weniger Sex

Budapest – Seitensprünge sind auch in Ungarn immer mehr an der Tagesordnung. Die Zahl der Ungarn, die fremd gehen, zeigt eine dramatische Zunahme, berichtet das Nachrichtenmagazin für Wirtschaft und Politik „HVG“ auf der Grundlage einer aktuellen Umfrage. Nahezu ein Fünftel der Befragten räumte ein, den aktuellen Partner schon betrogen zu haben. Vor zehn Jahren waren es nur sieben Prozent. Sogar ein Viertel bis ein Drittel gab zu, schon einmal untreu gewesen zu sein. Es könne jedoch leicht sein, dass die Zahlen in Wirklichkeit noch höher sind, schreibt das Blatt. Denn die Befragten meinten, dass mehr als die Hälfte der verheirateten Ungarn den Partner betrügt.

Wie schon lange beim Spitzensport hält auch in ungarischen Betten das Doping zunehmend Einzug. Sieben Prozent der Männer nehmen zum Sex mehr oder weniger regelmäßig Stimulanzien, ergab die Umfrage. Drei Prozent helfen der Erektion mit Tabletten nach. Dabei ist das in Ungarn kein billiges Vergnügen: eine Erektion kann umgerechnet 16 Euro kosten. Weitere drei Prozent nehmen natürliche oder auf Pflanzenbasis hergestellte Mittel, um ihre Liebesfähigkeit zu erhöhen.

Trotz Partnerwechsel und mehr Variationen haben die Ungarn heute weniger Sex als noch vor zehn Jahren. Damals kamen Erwachsene im Durchschnitt auf acht Mal im Monat, jetzt sind es nur noch sechs Mal. Etwa ein Zehntel der Ungarn unter 30 Jahren war schon gleichzeitig mit mehreren Partnern im Bett. Noch viel stärker als beim Gruppensex steigt die Kurve beim Gebrauch von technischen Hilfsmitteln an. So meldet das Budapester Intim Center reißenden Absatz von Vibratoren mit drehenden Köpfen sowie von Gummifrauen, das Luxusmodell zu umgerechnet 200 Euro.