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Sturmwarnung in Ungarn in Betrieb genommen

Am 1. April 2015 wurde an den vier großen ungarischen Seen erneut die Sturmwarnung in Betrieb genommen. Das gut erprobte Warnsystem wird nun wieder bis Ende Oktober für die Sicherheit im Schiffs- und Bootsverkehr, sowie des Badetourismus an den Seen sorgen.



In den letzten vier Jahren wurden 330 Millionen Forint für die weitere Verbesserung des Sturmwarnungssystems verwendet, sagte Tibor Tollár, stellvertretender Direktor beim Landeskatastrophenschutzdienst OKF. An den Theiss-See flossen 100 Millionen Forint, womit das System komplett ausgebaut wurde. Am Balaton wurden im Ostbecken vier hohe Sturmwarnungstürme mit LED-Leuchten ausgestattet, weitere Sturmwarnungspunkte sollen noch in diesem Jahr neue Leuchten bekommen.

Am Balaton sind 31 Sturmwarnungsstationen und 15 mobile Warnsysteme, auf der ungarischen Seite des Neusiedlersees 1, auf der österreichischen Seite 10, am Velence-See 4 und am Theiß-See ebenfalls 4 Sturmwarnungsstationen in Betrieb.

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Die Informationen in Bezug auf die Wetterlage an den Seen sind im Internet auf der Homepage des Katastrophenschutzes abrufbar. Desweiteren können über zwei neue Apps des meteorologischen Dienstes Informationen zur aktuellen Wetterlage abgerufen werden: OKF Tavihar und Meteorat.