Ungarn und die Türkei gründen gemeinsamen Wirtschafts- und Handelsausschuss

Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó und der türkische Handelsminister Mehmet Muş haben am Dienstag in Ankara die Gründungserklärung für einen neuen ungarisch-türkischen Wirtschafts- und Handelsausschuss unterzeichnet – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz nach der Unterzeichnung erklärte Szijjártó, dass der bilaterale Handelsumsatz im Jahr 2021 einen Rekordwert von 4 Milliarden US-Dollar erreichen wird, was einer Steigerung von 15 % gegenüber dem Jahr 2020 entspricht. Die ungarischen Exporte in die Türkei beliefen sich im vergangenen Jahr auf 2,5 Milliarden Dollar, ein Anstieg um 21 % gegenüber 2020, sagte er.

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Was die Entwicklung der ungarisch-türkischen Wirtschaftskooperation betrifft, so sagte Szijjártó, dass die beiden Länder eine operative Arbeitsgruppe eingerichtet haben, um die Wirtschafts- und Handelskooperation zu fördern. Außerdem unterstütze die ungarische Regierung eine Investition der türkischen Sisecam-Gruppe in Kaposvár im Südwesten Ungarns in Höhe von 100 Milliarden Forint (266,5 Mio. EUR) mit einem Zuschuss von 14 Milliarden Forint, sagte er. In der Zwischenzeit hat die ungarische Eximbank eine Kreditlinie in Höhe von 105 Millionen Euro eröffnet, um die ungarisch-türkische Unternehmenskooperation zu finanzieren. Szijjártó wies darauf hin, dass der ungarische Gesundheitsproduzent Medicor mit Unterstützung der ungarischen Regierung eine Fabrik für Neugeborenen-Inkubatoren in der Türkei baue, und fügte hinzu, dass die Regierung ungarischen Unternehmen bei der Expansion in den türkischen Markt in den Bereichen Wasserwirtschaft, Druckindustrie und Bau von Kraftwerken helfe.

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Szijjártó wies außerdem darauf hin, dass 50 türkische Zollbeamte an der ungarisch-rumänischen und der ungarisch-serbischen Grenze stationiert seien, um den reibungslosen Ablauf des Güterverkehrs zu gewährleisten. Er wies auch darauf hin, dass die für Verkehr zuständigen Minister der Türkei, Bulgariens, Serbiens und Ungarns eine Arbeitsgruppe für den Schienenverkehr einrichten werden, nachdem der Ost-West-Verkehr mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert und aufgrund der Lage in der Ukraine teilweise unmöglich geworden ist. Szijjártó erklärte auch, dass Ungarn aufgrund der wachsenden Rolle der Türkei auf der globalen politischen und wirtschaftlichen Bühne die Zahl seiner diplomatischen Mitarbeiter in Ankara erhöhen wird.

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