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Ungarn: Längste Hitzewelle des Sommers geht zu Ende

Am Samstag zogen von Westen her die ersten Gewitter auf und zeigten an: die längste Hitzewelle des Jahres in Ungarn geht zu Ende. Die Kaltfront erreichte am 16. August dann fast das gesamte Land und brachte den ausgetrockneten Böden Gewitter mit ausgiebigen, vielerorts wolkenbruchartigen Regenfällen.



Im August 2015 war in Ungarn der bisher längste Hitzealarm aller Zeiten ausgerufen worden. Einen elf Tage langen Hitzealarm hatte es bisher noch nicht gegeben. In diesen Tagen wurden gleich mehrere Hitzerekorde gebrochen. Am 13. August erreichte die Tagestemperatur im Stadtteil Újpest mit 37,8°C den bisherigen Hitzerekord von Budapest.

Am 12. August wurde der höchste Minimumrekord des Landes gebrochen: auf dem Berg János-hegy in Budapest fiel die Temperatur auch nachts nicht unter 26°C und brach damit den Rekord von 24,6°C, der 1921 am Berg Dobogókő gemessen worden war. In den Morgenstunden des 14. August wurde mit 26,1°C im Stadtteil Lágymányos der bisherige Rekord von 25°C aus Pécs gebrochen.

Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag in diesen elf Tagen bei über 35°C, tagelang war die höchste Risiko-Warnstufe gültig. Die Hitzewelle verursachte landesweit vor allem bei Menschen mit gesundheitlichen Problemen zahlreiche Kreislaufbeschwerden. In der neuen Woche ist mit sonnigem Wetter bei Temperaturen um die 25° Celsius zu rechnen.

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