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Eis auf dem Balaton lockt Besucher an

Das anhaltend kalte Wetter sorgt für eine wachsende Eisdecke auf dem Balaton. Noch trägt das 4-10 Zentimeter dicke Eis nicht überall, an einigen Stellen sind aber bereits mutige Eisläufer auf dem Plattensee zu beobachten. Der Sprecher des Wasserpolizei, László Horváth, warnte am 21. Januar 2016 vor einem verfrühten Betreten des Balatoner Eises und empfiehlt, auch am Wochenende auf sportliche Tätigkeiten auf dem See zu verzichten.



„Bei dem derzeit vorherrschenden, klaren Wetter werden tagsüber Temperaturen um 0° Celsius, in den Nächten von bis zu -9° Celsius erwartet. Das dürfte die Eisdecke positiv beeinflussen. Dennoch ist das Eis noch zu dünn, um Veranstaltungen auf dem Eis durchzuführen“, sagte Horváth den Medien gegenüber. Etwas anderes kann er auch den Selbstverwaltungen, Schulen, Sportverbänden und gastronomischen Einrichtungen nicht sagen, obwohl sich diese täglich bei der Wasserpolizei erkundigen, ob auf dem See schon Eissport möglich ist. Das Eis auf dem Balaton gilt dann als sicher, wenn es eine homogene Eisdecke von mindestens 12 Zentimeter Dicke bildet.

Am Südufer des Sees sei das Eis in Ufernähe schon recht dick, bricht jedoch noch an vielen Stellen. Deshalb ist es für sportliche Tätigkeiten mit vielen Leuten nicht geeignet. Weiter weg vom Ufer war vor einigen Tagen noch eine offene Wasserfläche zu sehen, jetzt beginnt das Wasser auch dort zu frieren. Das Eis ist jedoch dünn und deshalb sehr gefährlich. Wer dennoch auf das Eis des Balaton gehen möchte, sollte das nur tagsüber tun und in unmittelbarer Nähe des Ufers bleiben.

„In der nächsten Woche ist ab Dienstag mit einer Erwärmung des Wetters zu rechnen, so dass danach das Eis auf dem Balaton noch unsicherer wird“, sagte der leitende Meteorologe im Observatorium von Siófok, Ákos Horváth.

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