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Ungarn entsendet neue Polizeieinheit nach Nordmazedonien

Die illegale Massenmigration stellt ein großes Risiko für die öffentliche Sicherheit in Europa dar, erklärte ein Staatssekretär des Innenministeriums am Dienstag vor der neuen Polizeieinheit, die nach Nordmazedonien entsandt wird – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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Bence Rétvári dankte den Mitgliedern des 80. ungarischen Polizeikontingents für ihre Hilfe beim Abfangen der Migranten, die versuchen, über die Westbalkanroute nach Westeuropa zu gelangen. Die ungarischen Polizeibeamten werden nicht mit Menschen zu tun haben, die legal nach Europa kommen wollen, „sondern mit Menschen, die auch nur den ersten Schritt in Richtung Europa illegal machen“, sagte Rétvári. Ungarn hilft bereits seit sieben Jahren bei der Überwachung der nordmazedonischen Grenze, und ungarische Beamte haben auch Grenzschutzaufgaben in Slowenien und Serbien übernommen, fügte er hinzu. Ungarn, Serbien und Österreich arbeiten bei der Bekämpfung der illegalen Migration eng zusammen, sagte Rétvári.

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Im vergangenen Jahr habe Ungarn insgesamt 350 Polizeibeamte zu Grenzschutzeinsätzen ins Ausland entsandt, in den Jahren zuvor seien es zwischen 300 und 400 gewesen, so der Staatssekretär. Die ungarischen Behörden haben im vergangenen Jahr rund 270.000 illegale Einreiseversuche an der Südgrenze vereitelt, was einem Durchschnitt von 750 Einreiseversuchen pro Tag entspricht, sagte er. Die Lösung für die illegale Migration bestünde darin, die Migranten so weit südlich wie möglich abzufangen, zum Beispiel an der griechisch-türkischen Grenze, sagte Rétvári. „Dann wäre ganz Europa ein sicherer Kontinent“, sagte er. „Leider haben sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union nicht zu einer solchen Entscheidung durchgerungen“. Wenn die Außengrenzen der EU nicht geschützt werden, wird dies zu einer Rückkehr zu den Binnengrenzen führen, sagte er und wies darauf hin, dass der wirtschaftliche Vorteil der EU in der Freizügigkeit über die Binnengrenzen liege. Rétvári bedauerte, dass die EU weniger als 2 % der 1,5 Milliarden Euro, die Ungarn für den Schutz seiner Grenzen ausgegeben hat, übernommen hat. Der Staatssekretär wies auch darauf hin, dass illegale Migranten immer aggressiver würden und im Jahr 2022 in 485 Fällen die Polizei oder Grenzeinrichtungen angegriffen hätten.

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