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Die Zukunft des europäischen Möbelmarkts

Gerade ein Viertel der globalen Produktion des Möbelmarktes stammt aus der Europäischen Union. Der herstellende Sektor gliedert sich in zahlreiche Kleinunternehmen. Allein 70 Prozent des wirtschaftlichen Gewinns fällen auf Betriebe mit nur wenigen Mitarbeitern. Auf der Top Ten Liste rangieren Italien und Deutschland an der Spitze. Gemeinsam mit Frankreich und Polen werden ganze 60% der europäischen Produktion umgesetzt. Dem Weltmarkt fallen immerhin 17% zu.

Individuelle Möbel sind beliebt.
Individuelle Möbel sind beliebt.

Auf der anderen Seite sind die gleichen Nationen auch die Hauptabnehmer. An etwa 500 Millionen EU-Bürger geht gleichermaßen ein Viertel der globalen Produktion. Hier wird weltweit am meisten verbraucht. Fast zwei Prozent der privaten Kaufkraft bekommt die Inneneinrichtung ab.

Selbstverständlich ist gerade der Möbelmarkt stark konjunkturabhängig. In Zeiten wirtschaftlicher Krisen wird sich meist nur auf das Notwendigste bezogen. Außerdem haben sich die Rohstoffpreise aufgrund des offenen Handels im Zuge der Globalisierung stark erhöht. Daraufhin wurden die Möbelimporte aus Billiglohnländern verdoppelt. Ein bewusstes Konsumverhalten kann aber Arbeit retten und echte Qualität zahlt sich tatsächlich aus.

Bei echter Handwerkskunst aus der Europäischen Union stimmt das Verhältnis zwischen Preis und Leistung. Die Auswahl ist riesig. Zudem wird sich auf einen umweltbewussten Umgang mit Ressourcen bezogen. Das Umweltbewusstsein der Konsumenten steigt. Führende Designer haben genau hier ihren Sitz. Neuste Trends gehen einher mit echter Qualitätsarbeit. Fortgeschrittene Technologien optimieren beständig den Arbeitsprozess. Die stabile Materialwahl resultiert aus hochwertigen Rohstoffen.

Eine positive Prognose für die Zukunft des Möbelmarkts offenbart die aktuelle Verbraucherstudie. Gerade europäische Staatsbürger weisen eine erhöhte Sensibilität gegenüber echter Qualitätsarbeit auf. Einen eher untergeordneten Stellenwert bei der persönlichen Kaufentscheidung erhielt der Preis. Nur weniger als ein Viertel der Befragten einer internationalen Studie verorteten hier das Hauptkriterium. 60% der Befragten befürworteten dagegen als wichtigstes Kriterium für die Wahl eines Möbelstücks ein „Produktdesign, das dem Geschmack oder dem Verwendungszweck des Verbrauchers entspricht”.

Die wirtschaftliche Bedeutung des Internets nimmt zu. Ganze 90% der Konsumenten geben an, diese Informationsquelle vorzugsweise zu nutzen. Kein Wunder, bessere Vergleichbarkeit der Produkte und vor allem die riesige Auswahl und Vielfalt, die das Internet bietet, gehören zu den größten Vorteilen von Online-Shopping. So kann man sich z.B. bei der Suche nach Garteneinrichtung mit wenigen Klicks über das Angebot der Gartenmöbel-Shops online erkundigen. Gerade die Deutschen schätzen die Zuverlässigkeit. Seltsamerweise fördert gerade die ältere Generation den Fortschritt. Der Grund hierfür liegt wohl in der bequemen Lieferung nach Hause. Knapp dahinter folgen jüngere Paare und Familien. Es gibt kaum noch jemanden, der dem Netz nicht vertraut. Eine vielversprechende Chance, um den europäischen Möbelmarkt weiter zu stärken.