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Neue Partnerschaft: Wie vertraue ich meiner Partnerin oder meinem Partner meine sexuellen Fantasien an?

Eine neue Liebe ist begleitet von großartigen Gefühlen. Man will nicht auf das Gefühl der vertrauten Zweisamkeit verzichten, kann die Lippen nicht bei sich behalten und selbstverständlich spielt auch die Erotik eine nicht unerhebliche Rolle. Und die will man natürlich umfassend mit der oder dem anderen erleben. Aber wie ist das möglich, wenn die sexuellen Gelüste von der Missionar- oder Reiterstellung abweichen?

Liebespaar im Sonnenuntergang

Gerade in einer noch jungen Liebe kann man offen sprechen

Zugegeben, es fällt nicht jedem leicht, trotzdem ist es Fakt: Um erotische Gelüste anzusprechen gibt es keinen besseren Zeitpunkt als in der ganz neuen Beziehung. Denn erstens hat man jetzt noch nicht zu viel Gefühl selber investiert, zweitens sind auch die Antennen der neuen Partnerin beziehungsweise des neuen Partners auf Erotik und Sex eingestellt. Das bedeutet: Man will einander so genau wie möglich kennenlernen – und wenn die Freude am BDSM dazugehört, wird das häufig mit Freude, ansonsten aber meistens mit ernsthaftem Interesse aufgenommen. Tatsächlich gibt es nur sehr wenige Menschen, die in dieser Situation den Sänger Meat Loaf zitieren. „I would do anything for love, but i won’t do that.“ Hat man es tatsächlich mit einer der seltenen Ausnahmen zu tun, hat die Beziehung ohnehin keine Zukunft. Denn dann müsste man entweder auf einen Teil des eigenen Ichs verzichten oder die entsprechenden Fantasien heimlich ausleben. Beides ist für eine Liebesbeziehung über kurz oder lang tödlich.

Aber wo und wie greift man das Thema auf?

In der jungen Beziehung verbringt man in aller Regel sehr viel Zeit miteinander – und zwar nicht nur zum Einkaufen oder beim Wohnungsputz, sondern im Gespräch oder beim kuscheligen Miteinander. Gerade hier gilt es, besonders gut zuzuhören und Gelegenheiten zu finden. Etwa beim bereits genannten Beispiel BDSM: Vielleicht wird in einer Fernsehsendung die 50 Shades of Grey-Reihe erwähnt oder man spaziert in der Fußgängerzone gemeinsam an einem Sexshop vorbei. Jetzt kann man ganz subtil nach der Thematik fragen oder gemeinsam durch den Store bummeln und durch das Angebot stöbern. Selbstverständlich auch durch die BDSM-Abteilung. Man muss kein Psychologe sein um zu erkennen, ob die Partnerin oder der Partner der Sache aufgeschlossen gegenübersteht. Ist das nicht der Fall, muss man das Thema ja nicht weiter vertiefen. Allerdings sollte man sich dann unbedingt selbst hinterfragen, ob man mit der Ablehnung von Seiten des Gegenübers dauerhaft leben kann.

Habe ich die Signale richtig gedeutet?

Auch das ist nicht immer ganz leicht zu erkennen. Und gerade bei pikanten erotischen Ideen ist das Eis möglicherweise dünner, als es im ersten Moment ausschaut. Ein Beispiel: Er oder sie findet eine Gruppensex-Szene im Film extrem erregend. Aber kann man daraus schließen, dass der gemeinsame Besuch im Swingerclub eine gute Idee ist? Viele Menschen haben auch bei derlei Szenen lediglich voyeuristische Tendenzen und daher kein Interesse, sich plötzlich mit vielen nackten beziehungsweise spärlich bekleideten Menschen auf einer Spielwiese wiederzufinden. Trotzdem lohnt es sich, die Sache im Hinterkopf zu haben. Wenn mehr dahintersteckt, werden sicher noch weitere Signale hinzukommen.

Sind erotische Überraschungen sinnvoll?

Auch hierbei sollte man nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Definitiv spannend ist eine Wundertüte aus dem Sexshop, deren Inhalt zu gemeinsamen neuen Ideen anregt. Aber wenn die neue Freundin keine überdeutlichen Anzeichen in die entsprechende Richtung gemacht hat, sollte man ihr lieber kein Catsuit aus Latex auf das Bett legen. Der überraschende Besuch im Pornokino nach dem Candlelight-Dinner ist ebenfalls verdammt dünnes Eis. Was immer passt, ist eine Einladung zu einem Romantik-Wochenende in einem darauf spezialisierten Hotel. Hier gibt es ganz sicher keine Ablenkungen durch den Alltag – und zahllose Möglichkeiten, weitere erotische Facetten gemeinsam zu entdecken.