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Gut besuchter Bücher- und Gemäldeflohmarkt am ersten Aprilwochenende

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung. Wenn wir aufhören, uns zu begegnen, ist es, als hörten wir auf zu atmen.“ (Martin Buber)

Wohin mit den vielen gespendeten deutschsprachigen Büchern? Das war die Frage im Herbst des vergangenen Jahres. Ein Flohmarkt mit deutschen Büchern könnte die Lösung sein. So kam es zum gut besuchten Bücher- und Gemäldeflohmarkt am ersten Aprilwochenende im Kirchenraum in der Hunyadi utca 10 in Hévíz.



Vorbereitet und durchgeführt von Helga und Horst Schellen, Hedwig Hügel, Martina Schmidt und Rita Mick-Solle. Zum Verkauf ausgestellt waren Gemälde von Uwe Reich, der mit seinen unterschiedlichen Techniken begeistert. Spannend und informativ waren die Autorenlesungen von Cornelia Rückriegel, genannt „Bücherliesel“. Sie vermittelte mir ihren Lesungen nachdenkliches und heiteres zur ungarischen Mentalität in der Puszta aus ihren Büchern „Csárdás im Schlosshotel“ und „Mein Ungarn: Licht und Schatten“. Mancherlei Erinnerungen der Zuhörer und Zuhörerinnen weckten ihre Ausführungen zum Roman von Hugo Hartung „Ich denke oft an Piroschka“ und der gleichnamigen Filmkomödie von Kurt Hoffmann aus dem Jahr 1955 mit Liselotte Pulver. „Hódmezővásárhelykutasipuszta“, das ist auch nach Jahrzehnten haften geblieben.

Neben dem Verkauf der Bücher und den Autorenlesungen war der Sonntagnachmittag ein Tag der guten und nachhaltigen Begegnungen.

Text und Fotos: Rita Mick-Solle