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Kókuszgolyó: Kokoskugel mit aphrodisierender Wirkung?

Ungarn hat bis heute zahlreiche Bräuche, die aus der alten Kultur stammen und noch immer gefeiert werden. Unter den zahlreichen Feiertagen findet man tatsächlich auch einige, die nicht nur hierzulande gefeiert werden. Dazu zählt auch der Valentinstag, der gerade erst von vielen Paaren gefeiert wurde. Zu romantischen Anlässen wie der Valentinstag, genauso wie Jahrestagen oder anderen Feierlichkeiten für Paare wird in Ungarn ein Dessert besonders gerne serviert: Kókuszgolyó. Die schmackhaften Kokoskugeln sollen sogar eine aphrodisierende Wirkung besitzen. Doch stimmt das wirklich?

Kokoskugeln in einer Schale

Der Retter der Lebensmittel

 

Die Essgewohnheiten vieler Ungarn sind heute sehr bewusst und sparsam. Eigentlich stehen die ungarischen Kokoskugeln deshalb in vielen Kochbüchern als beliebte Art und Weise, um alte Lebensmittel sinnvoll zu verbrauchen. Damit werden sie gerne als Retter der Lebensmittel bezeichnet und zaubern aus trockenen Keksen eine traumhaft flaumige Masse. Verwendet werden dazu die klassischen Hartkekse aus Ungarn, die mit Rum, Kokosflocken, Kakaopulver oder auch Marmelade zu einem geschmeidig, saftigen Ball geformt werden. In einigen Fällen kann in der Mitte der schmackhaften Rumkugel außerdem noch eine Kirsche platziert werden. Als Retter der Lebensmittel werden statt den Keksen gelegentlich auch Reste von Kuchen oder Linzer Torten verwendet.

Aphrodisierend oder einfach nur lecker?

Dass Rumkugeln tatsächlich eine aphrodisierende Wirkung besitzen, hat wohl weniger mit den Zutaten zu tun, als mit der Valentinstagstradition. Der romantische Tag im Februar ist in Ungarn nicht nur für Pärchen wichtig, sondern soll auch die Ernte vorhersagen können. Ist es am Valentinstag (in Ungarn Bálint-nap genannt) kalt und trocken, so soll eine gute Ernte bevorstehen. Übrigens sollen sich laut der Legende auch Spatzen an diesem Tag ihren Partner suchen. Wenn das nicht einmal niedlich ist!

Sieht man sich die Zutaten von Kókuszgolyó etwas genauer an, so könnte an der anregenden Wirkung allerdings wirklich etwas dran sein. Kakao gilt als aphrodisierende Zutat, da es ein Alkaloid besitzt, welches die Stimmung aufhellen und stimulierend wirken kann. Dass Schokolade und andere kakaohaltige Nahrungsmittel uns ein besonders gutes Gefühl machen, ist schließlich nichts Neues. Aber auch andere Stoffe im Kakao wirken aphrodisierend, so der Schweizer Kakaohersteller Chani, darunter Phenylethylamin, welches Endorphine freisetzt und die Aminosäure Tryptophan, die im Körper in Serotonin umgewandelt wird. Der Kokosnuss wird in vielen Kulturen eine fördernde Wirkung auf die männliche Potenz nachgesagt. Auch wenn das nicht unbedingt nachgewiesen werden kann, ist die tropische Nuss auf jeden Fall voll mit gesunden Vitaminen und Spurenelementen, die zur Vitalität beitragen. In Kombination mit dem leckeren Rum, der in der Kókuszgolyó wird daraus also tatsächlich das perfekte Dessert für einen gemeinsamen Abend.

Aphrodisiaka – Mythos oder Realität?

Vielen Lebensmitteln werden Eigenschaften zugesprochen, die den Spaß im Schlafzimmer verbessern sollen. Doch kann es wirklich so einfach sein? Tatsächlich können bestimmte Zutaten Reaktionen im Körper auslösen, die die Stimmung aufhellen, uns kommunikativer machen und damit vielleicht auch für mehr Flirtpotenzial sorgen. Allerdings wäre es falsch zu behaupten, dass mit solchen simplen Zutaten sexuelle Schwierigkeiten aufgelöst werden können. Männer, die unter Erektionsstörungen leiden, werden mit einem simplen Dessert nicht viel verändern können. In diesem Fall ist eine medikamentöse Hilfe der richtige Weg. Heutzutage können solche Medikamente unkompliziert im Netz bestellt werden. So gibt es bspw. Viagra auf Apomeds online zu kaufen. Kunden benötigen dazu entweder ein Rezept von ihrem Hausarzt oder können ein elektronisches Rezept direkt auf der Website anfragen. So hat der Frust im Schlafzimmer schnell ein Ende.

Kókuszgolyó ist eine besonders beliebte Süßspeise in Ungarn, die nicht nur einfach zuzubereiten ist, sondern auch richtig gut schmeckt. Mit schmackhaften Kokosraspeln, stimulierendem Kakao und einem Schuss Rum wird aus ihnen ein beliebtes Aphrodisiakum.