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Szijjártó: Ungarn beschleunigt Paks II trotz „Angriffen”

Trotz „Angriffen” und „Versuchen, den Ausbau des ungarischen Kernkraftwerks Paks zu behindern”, werde das Projekt beschleunigt, sagte Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó am Montag auf der Generalkonferenz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) in Wien – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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In einer Erklärung seines Ministeriums sagte Szijjártó, dass der Bau von zwei weiteren Blöcken mit einer Gesamtleistung von 2.400 MW im Kraftwerk Paks bis Anfang der 2030er Jahre den Anteil der Kernenergie in Ungarn auf 70 % steigern würde. Angesichts der globalen Herausforderungen warnte er vor der Gefahr, die Welt in Blöcke zu spalten, und erklärte, dass solche Initiativen den nationalen Interessen Ungarns zuwiderlaufen würden. Er fügte hinzu, dass Ungarn eine „zivilisierte” Zusammenarbeit zwischen Ost und West befürworte. Szijjarto wies darauf hin, dass französische und deutsche Subunternehmer für das russische Unternehmen Rosatom arbeiten, das für den Ausbau von Paks II verantwortlich ist, während Ungarn auch eine Vereinbarung über den Einsatz amerikanischer Technologie für kleine modulare Reaktoren getroffen habe.

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Er sagte, Ungarns vielfältiges Kernenergieportfolio biete die Grundlage für eine langfristig sichere und zuverlässige Energieversorgung. Er fügte hinzu, dass die Energieversorgung keine Frage der „Politik” oder „Ideologie” sei, sondern der physischen Realität und Geografie, und dass der nationale Energiemix eine souveräne Entscheidung sei. Szijjártó wies auf den künftigen Anstieg der Stromnachfrage hin, der durch die Umstellung auf Elektromobilität, den gestiegenen Kühl- und Heizbedarf sowie große Rechenzentren verursacht werde. Er fügte hinzu, dass die Kernenergie eine „zuverlässige, sichere, kostengünstige und umweltfreundliche” Energiequelle sei, um diesen Bedarf zu decken.

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