Die „Rekordhalterin” des letzten Jahres, eine 36-jährige Frau, zahlte mehr als 2,3 Millionen Forint, nachdem sie ihre Schulden nach neun Jahren Aufschub beglichen hatte. Hinter ihr liegt eine 53-jährige Frau mit einer Schuld von mehr als 2 Millionen Forint, die ebenfalls nach neun Jahren beglichen wurde, teilte das Budapester Verkehrszentrum (BKK) am Freitag der Nachrichtenagentur MTI mit.
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Laut der Mitteilung haben die weiteren acht Rekordhalter in den Top 10 zwischen 850.000 und 1,3 Millionen Forint in vier bis neun Jahren angehäuft. Auf der Liste stehen drei Frauen und sieben Männer im Alter zwischen 26 und 57 Jahren; die höchsten Beträge sind durch mehrere Jahre lang ignorierte Strafgebühren, eingeleitete Vollstreckungsverfahren und erhebliche Verzugsgebühren entstanden, fügten sie hinzu. Sie wiesen darauf hin, dass die Zahl der Fälle von Strafzahlungen erneut gestiegen ist: 2023 wurden 240.000, 2024 235.000 und 2025 257.000 Strafzahlungen von den Fahrkartenkontrolleuren der BKK verhängt. Davon entschieden sich 176.000 für eine sofortige Zahlung und 81.000 für eine nachträgliche Begleichung der Strafgebühren, schrieben sie. Sie merkten an, dass 2025 ein neuer Jahresrekord bei den Strafzahlungen aufgestellt wurde, der etwa 3,85 Milliarden Forint erreichte. Sie teilten auch mit, dass heute etwa 89 Prozent der mit einer Strafzahlung belegten Personen vor Ort mit Bankkarte bezahlen, nur jeder zehnte Fahrgast begleicht seine Schuld noch mit Bargeld.
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