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Nachgedacht: Irgendwie muss es weitergehen …

… wenn man plötzlich alleine dasteht. Mein Mann ist nach langer Leidenszeit an Hl. Dreikönig verstorben. Und dann: Trost, er wurde erlöst. Und dann: Erinnerung an 18 Jahre Ehe mit Höhen und Tiefen. Und dann: das große schwarze Loch, in das man hineinfällt. Und dann: der Versuch aus dem dunklen Verlies heraus zu krabbeln ist schwer, sehr schwer und langwierig. Doch irgendwie klappt es, Millimeter für Millimeter. Geht nicht anders.

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Man wird gebraucht in Haus und Hof und von acht Pfoten. Für Aslan war die Trennung sehr schwierig. Seit ein paar Tagen kann ich sagen, er benimmt sich so wie gewohnt. Auch er sieht bestimmt Licht am Horizont, genau wie ich. „Wenn Du meinst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her“, sagt ein altes Sprichwort. Sollte so eintreffen, wäre schön. Natürlich haben die schlechten Wetterverhältnisse nicht dazu beigetragen, die Psyche zu verbessern, im Gegenteil. Aber da nach dem Todesfall viel Bürokratie zu erledigen war (Gott sei Dank, alles geschafft) kam ich nicht viel zum Grübeln. Trotzdem die langen Abende, Wochenenden und Feiertage könnte ich derzeit aus meinem Kalender streichen.

Nun zählen nur noch: neuer Lebensabschnitt, hoffentlich bessere Zukunft und Mut. Die Erinnerung bleibt, die kann mir keiner nehmen und was kommt, nehme ich so an wie immer: Kopf hoch.

Bis bald,
Ihre Eva

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