Balaton Zeitung E-Paper Banner

MKIK: Mehr als 11.500 Fälle wurden von den Schlichtungsstellen abgeschlossen

Die acht regionalen Schlichtungsstellen des Landes haben im Jahr 2025 insgesamt 11.574 Verbraucherrechtsstreitigkeiten erfolgreich abgeschlossen, das sind 704 Fälle mehr als im Vorjahr. Der Anstieg um sechs Prozent zeigt deutlich das wachsende Vertrauen und den steigenden Bedarf an alternativen Streitbeilegungsforen für Verbraucherrechtsstreitigkeiten, teilte die Ungarische Industrie- und Handelskammer (MKIK) am Freitag der Nachrichtenagentur MTI mit.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen


Es wurde betont, dass die von der MKIK koordinierten Schlichtungsstellen kostenlos in Anspruch genommen werden können und dass unabhängige alternative Streitbeilegungsstellen zwischen Verbrauchern und Unternehmen im gesamten Land verfügbar sind. Sie führten aus, dass mit 563 Fällen bei der Schlichtungsstelle in Budapest (insgesamt 5287 Fälle), der Schlichtungsstelle im Komitat Fejér (+128 Fälle, insgesamt 913 Fälle) und der Schlichtungsstelle im Komitat Hajdú-Bihar (+49 Fälle, insgesamt 986 Fälle) der größte Anstieg verzeichnet wurde. Nach Budapest schloss die Schlichtungsstelle des Komitats Csongrád-Csanád mit 1185 Fällen an zweiter Stelle ab, gefolgt von der Schlichtungsstelle des Komitats Pest mit 1115 Fällen an dritter Stelle. Die Schlichtungsstelle des Komitats Győr-Moson-Sopron schloss 789 Fälle ab, die Schlichtungsstelle des Komitats Borsod-Abaúj-Zemplén 660 Fälle und die Schlichtungsstelle des Komitats Baranya 639 Fälle. Das vorrangige Ziel der Ausschüsse ist es, eine Einigung zwischen den Parteien zu erzielen, was die effizienteste und kostengünstigste Methode zur Beilegung von Verbraucherrechtsstreitigkeiten darstellt.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Die Zahl der Fälle, in denen eine Einigung erzielt wurde, stieg von 3723 im Jahr 2024 auf 3949 im letzten Jahr. Dies ist auch deshalb ein herausragendes Ergebnis, weil das wichtigste Ziel des Schlichtungsverfahrens gerade darin besteht, eine Einigung zwischen den Parteien zu erzielen, heißt es in der Mitteilung. Gemäß der Änderung des Verbraucherschutzgesetzes können sich Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen ab dem 1. Januar 2026 beim Kauf eines Produkts oder bei der Inanspruchnahme einer Dienstleistung als Endverbraucher quasi in Verbraucherqualität an die Schlichtungsstellen wenden. Auf diese Weise können Rechtsstreitigkeiten auch für KMU einfacher, schneller und kostengünstiger als auf gerichtlichem Wege beigelegt werden, wie die MKIK in ihrer Mitteilung hervorhob.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen