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Anpassung der Zinsbedingungen für Kredite im Rahmen der Széchenyi-Karte

Die Änderung der Zinsbedingungen für Kredite im Rahmen der Széchenyi-Karte dient der Anpassung an das Marktumfeld und stellt gleichzeitig den Unternehmen wettbewerbsfähige Finanzmittel zur Verfügung, wobei auch der derzeitige Spielraum im Haushalt berücksichtigt wird – teilte die Ungarische Handels- und Industriekammer (MKIK) am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur MTI mit.

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Das Ministerium für Wirtschaft und Energie gab am Donnerstag bekannt, dass es die Zinsbedingungen für die Liquiditätskreditprodukte des Széchenyi-Kartenprogramms ändern wird; die Zinsen für den „Széchenyi-Kontokorrentkredit MAX+“, den „Széchenyi-Liquiditätskredit MAX+“ und die „Széchenyi-Tourismuskarte MAX+“ werden künftig an den dreimonatigen BUBOR-Satz angepasst, der derzeit bei 5,89 Prozent liegt. Minister István Kapitány betonte in einem auf seiner Facebook-Seite veröffentlichten Video, dass sich die Investitionskredite des Programms und deren Konditionen nicht ändern. Die Änderung gilt für Verträge, die ab dem 15. Juli 2026 abgeschlossen werden. Bei Kreditanträgen, die bis zum 18. Juni 2026 eingehen, können Unternehmen noch Verträge zu den bisherigen Konditionen mit einem festen Zinssatz von 3 Prozent abschließen. Bei Anträgen, die ab dem 19. Juni 2026 eingereicht werden, erfolgt der Vertragsabschluss bereits nach den neuen Konditionen.

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Nach Ansicht der Ungarischen Handels- und Industriekammer ist das Széchenyi-Kartenprogramm weiterhin ein entscheidendes Instrument zur Finanzierung ungarischer KMU. Die Kammer betonte, dass bei investitionsorientierten Produkten zur Förderung des Wirtschaftswachstums der derzeitige Zinssatz von 3 Prozent beibehalten wird. Langfristig hält es die Kammer für wünschenswert, dass eine wettbewerbsfähige Unternehmensfinanzierung in erster Linie nicht durch die niedrigen Zinssätze der geförderten Kreditkonstruktionen, sondern durch das allgemeine wirtschaftliche und finanzielle Umfeld ermöglicht wird. Internationale Erfahrungen zeigen jedoch, dass der Zugang von KMU zu Finanzmitteln in den meisten Volkswirtschaften eine Herausforderung darstellt. Daher wird es nach Ansicht der Kammer in Ungarn in der kommenden Zeit voraussichtlich weiterhin gezielte Finanzierungsprogramme benötigen, die den Betrieb und die Entwicklung von Unternehmen unterstützen. Darüber hinaus sei die kontinuierliche Modernisierung und Digitalisierung der Finanzierungsinfrastruktur sowie deren Anpassung an die Veränderungen des wirtschaftlichen Umfelds wichtig, hieß es in der Mitteilung.

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