Dank einer rund 241 Millionen Forint teuren energetischen Modernisierung des städtischen Kurbads, die voraussichtlich bis Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein wird, können mehrere öffentliche Gebäude in Szigetvár mit der Abwärme des Thermalwassers beheizt werden – teilte die „Szigetvári Gyógyfürdő Üzemeltető és Humán Szolgáltató Kft.“ am Donnerstag in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur MTI mit.
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Darin hieß es: Die Idee für das von der Europäischen Union geförderte Projekt entstand dadurch, dass auf dem Gelände des Bades stündlich 35 Kubikmeter Thermalwasser mit einer Temperatur von 31 bis 35 Grad Celsius abfließt, ohne dass dieses aus energetischer Sicht genutzt wird. Im Rahmen des Projekts werden drei Wärmepumpen installiert, die über Titanplatten-Wärmetauscher die Wärme aus dem Thermalwasser entziehen und im optimalen Fall eine Wärmeleistung von bis zu 606 Kilowatt erbringen können – fügten sie hinzu. Sie wiesen darauf hin, dass die so erzeugte Wärme über eine 450–500 Meter lange Fernwärmeleitung zum kommunalen Heizwerk gelangt, von wo aus mehrere öffentliche Gebäude beheizt werden können.
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Szigetvár erhält ein modernes, nachhaltiges und kosteneffizientes Wärmeversorgungssystem; das Projekt ersetzt den Bedarf an fossiler Heizenergie in den kommunalen öffentlichen Gebäuden und trägt zur Steigerung der Energieeffizienz sowie zur Verringerung der Treibhausgasemissionen bei – heißt es in der Mitteilung des Kurbads. Mónika Kriszt, Geschäftsführerin des Unternehmens, erklärte auf Anfrage der Nachrichtenagentur MTI: Die Pläne seien fertiggestellt, und mit der Investition werde die Beheizung von zwei Gebäuden des Rathauses, der Bibliothek, einer Arztpraxis und des Vigadó mit Thermalwärme sichergestellt. Sie fügte hinzu, man rechne damit, dass sich die Heizkosten der Gebäude um die Hälfte reduzieren würden.
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