Die Regierung wird fast 26 Milliarden Forint in den Fernwärmefonds einzahlen, um die festen Preise für Haushalte zu finanzieren, teilten die Regierungssprecherinnen Éva Magyar und Anita Köböl am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Budapest mit. Die Regierung hat außerdem eine einjährige Übergangsfrist für die obligatorische elektronische Überweisung sowie die Einführung neuer EU-Vorschriften zum „Recht auf Reparatur“ beschlossen – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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Magyar erklärte, es sei für die Regierung wichtig, die gesenkten Heizkosten für Haushalte, die von Fernwärmeversorgern beliefert werden, aufrechtzuerhalten. Aufgrund der festen Tarife für Privathaushalte können die Versorger derzeit nur 40 Prozent ihrer Kosten aus eigenen Einnahmen decken, während die restlichen 60 Prozent aus dem Fernwärmefonds finanziert werden. Sie wies darauf hin, dass das Kabinett am Mittwoch beschlossen habe, 25,9 Milliarden Forint in den Fernwärmefonds zu überweisen, um dessen positiven Saldo aufrechtzuerhalten. Die Maßnahme habe keine Auswirkungen auf die Fernwärmetarife für Privathaushalte, trage aber dazu bei, dass die niedrigen Tarife für Privathaushalte finanziell tragbar blieben, so Magyar.
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