Die Regierung hat das Defizitziel für 2026 auf 7,5 Prozent festgelegt. Der Vorschlag zur Änderung des diesjährigen Haushaltsplans, der den Namen „Haushalt der Realität“ trägt, wird am 31. August dem Parlament vorgelegt, teilte das Finanzministerium am Montag der Nachrichtenagentur MTI mit.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Der Mitteilung zufolge lassen die geerbte wirtschaftliche Lage sowie die Kosten der Dürre und der Energiekrise in diesem Jahr eine weitere Senkung des Defizitziels noch nicht zu. Dies verdeutlicht die Schwere der geerbten Situation und zeigt auch, dass die Fehler und Fehlentscheidungen der vergangenen sechzehn Jahre nicht innerhalb weniger Monate korrigiert werden können. Die Regierung setzt sich für eine Senkung der Staatsverschuldungsquote ein. Aufgrund des geerbten hohen Defizits und eines nominalen BIP, das deutlich unter den Planungen der Vorgängerregierung liegt, könnte die Verschuldungsquote im Jahr 2026 vorübergehend von 74,6 Prozent auf 77,5 Prozent ansteigen, ihr Rückgang wird nach 2026 wieder einsetzen – heißt es in der Mitteilung, wonach der entsprechende konkrete mittelfristige Plan parallel zum Haushaltsgesetzentwurf für 2027 im Oktober veröffentlicht werden soll.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
