Die Regierung hat die Insolvenzverfahren gegen Bayer Construct und ZVK Development als strategisch wichtig eingestuft, nachdem die Unternehmen Gläubigerschutz beantragt hatten, teilte Ministerpräsident Péter Magyar am Freitag auf Facebook mit – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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„Was das 300 Milliarden Forint [830 Millionen Euro] teure Bürobauprojekt am Bosnyák Platz betrifft, habe ich eine Botschaft an den Geschäftskreis von István Tiborcz [dem Schwiegersohn des ehemaligen Ministerpräsidenten Viktor Orbán] und insbesondere an Bayer Construct und Attila Balázs: Die Plünderung öffentlicher Gelder ist vorbei“, sagte Magyar. „Nachdem sich die Regierung aus den von Orbán und seinen Geschäftspartnern unterzeichneten Verträgen im Wert von 100 Milliarden Forint zurückgezogen hatte, beantragten Bayer Construct und ZVK Development – die für das Megaprojekt am Bosnyák Platz gegründete Projektgesellschaft – an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Insolvenzschutz“, so Magyar. Als Reaktion darauf habe die Regierung das Insolvenzverfahren als strategisch bedeutsam eingestuft; der entsprechende Regierungserlass sei am Freitagnachmittag im Amtsblatt „Magyar Közlöny“ veröffentlicht worden, sagte er. Der Erlass trete um 19 Uhr in Kraft, fügte er hinzu.
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