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Tod nach Mandeloperation – Kein Kunstfehler

Der Tod eines Jungen nach einer Mandeloperation im Ausbildungskrankenhaus der Komitatsstadt Kaposvár ist nicht durch einen Fehler der behandelnden Ärzte verursacht worden. Das bestätigte am Donnerstag der Amtsärztliche Dienst Ungarns nach einem Bericht des staatlichen Fernsehens. Zuvor war schon das Krankenhaus in einer internen Untersuchung zum selben Ergebnis gekommen.

Am 23. November war das Kind operiert worden. Zwei Tage später wurde es nach Hause entlassen, kam jedoch einen weiteren Tag danach wieder in dieses Krankenhaus. Die Eltern klagten darüber, dass das Kind weder isst noch trinkt. Bei der Behandlung auf der Kinderstation traten massive arterielle Blutungen auf. Eine zwölfstündige Intensivbehandlung mit wiederholter Wiederbelebung konnte jedoch das Kind nicht retten.