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Leichtes Erdbeben in Ungarn

Ein Erdbeben der Stärke 3,2 auf der Richterskala hat am Freitag 9.15 Uhr in Ungarn die Gegend südlich der Stadt Pápa (Komitat Veszprém) erschüttert. Das Beben sei von Menschen wahrgenommen worden, über eventuelle Schäden habe es jedoch keine Meldungen gegeben, teilte das Seismologische Institut der Ungarischen Akademie der Wissenschaften mit.

Ungarn gehört nicht zu den besonders von Erdbeben gefährdeten Gebieten der Erde. Dennoch können auch hier hin und wieder starke Erschütterungen der Erde vorkommen, erläutert das Wissenschafts-Institut auf seiner Homepage. Einige Male in der Geschichte gab es aber auch schwere Erdbeben. Das stärkste wurde mit der Stärke von etwa 6,3 am 28. Januar 1763 in Komárom registriert. Ein Drittel der Stadt wurde dabei vernichtet, 63 Menschen kamen ums Leben.

Im 20. Jahrhundert hatten die fünf größten Beben in Ungarn Stärken zwischen 4,1 und 5,6 auf der Richterskala.