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Kind in Ungarn zu Tode gehungert

ltern im nordostungarischen Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg haben ihr einjähriges Kind verhungern lassen. Das ergab eine Untersuchung des Falls durch Experten, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der kleine Junge war im November gestorben, nachdem es monatelang hungern musste. Die Fürsorgerin hatte das Kind immer nur angezogen gesehen und nicht sein Gewicht kontrolliert. Die üblichen Beratungstermine wurden von den Eltern nicht wahrgenommen.

Die 32-jährige Mutter und ihr 40-jähriger Lebensgefährte sind beide ohne Arbeit und haben weitere sieben minderjährige Kinder, die bereits in staatliche Obhut genommen wurden. Nach Bekanntwerden des Untersuchungsergebnisses nahm die Polizei die Eltern wegen des begründeten Mordverdachts, es wurde Haftbefehl beantragt.