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Siófok: Deutsche wegen Raubüberfalls verurteilt

Das Kreisgericht in Siófok verurteilte Ende November 2016 drei deutsche Jugendliche im Alter von 15, 17 und 18 Jahren wegen eines gemeinschaftlich begangenen Raubüberfalles zu empfindlichen Strafen. Das geht aus einer Mitteilung der Presseabteilung des Gerichtshofes Kaposvár hervor.



Pressesprecher Attila Vadócz zufolge sah es das Gericht als erwiesen an, dass die drei Angeklagten im Juni des Jahres im Jókai Park unweit der hiesigen Party-Meile das Gespräch mit einem stark betrunkenen Mann ungarischer Herkunft suchten. Sie forderten von ihm Geld und als er das verweigerte, verprügelten sie ihn, stahlen ihm dabei 50 Tausend Forint und sämtliche Papiere. Die Angeklagten waren vollumfänglich geständig, bereuten ihre Tat und entschuldigten sich bei dem Opfer.

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Das Gericht verurteilte die zwei minderjährigen Angeklagten wegen des gemeinschaftlich begangenen Raubüberfalles zu zwei, bzw. zweieinhalb Jahren Besserungsanstalt und den volljährigen Täter zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten. Gegen das Urteil wurde Berufung eingelegt, so dass das Urteil noch nicht rechtskräftig ist. Die Angeklagten befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft. Die Verhandlung wird in zweiter Instanz beim Gerichtshof Kaposvár fortgesetzt. Sollte das Urteil dort bestätigt werden, haben die Angeklagten die Möglichkeit, ihre Reststrafe in Deutschland abzusitzen, so Pressesprecher Attila Vadócz.