M70 wird durchgehend zweispurig

Im Herbst haben die Arbeiten zum endgültigen Ausbau der Schnellstraße M70 begonnen und inzwischen sind die Erdarbeiten im südlichen Bereich zwischen den Anschlussstellen Letenye und Muraszemenye/Csörnyföld durchgehend in vollem Gange.



Die 21 Kilometer lange M70 verbindet die M7 (Budapest bis kroatische Grenze) über ein Autobahn-Dreieck bei Letenye mit der slowenischen Grenze bei Tornyiszentmiklos und der slowenischen Autobahn A5 nach Maribor. Die gesamte Strecke von Letenye bis Maribor ist die europäische Straße E 653.

Die M70 war bisher nur teilweise zweispurig ausgebaut und entwickelte sich wegen des laufend zunehmenden Verkehrs zum Unfallschwerpunkt. Die daraufhin auf den nicht ausgebauten rund zweimal fünf Kilometern erfolgte scharfe Absicherung im Gegenverkehr durch doppelten Mittelstrich mit Abweistafeln sowie Warnhinweise und Geschwindigkeitsbeschränkungen konnte nur eine Übergangslösung sein.

EuroAszfalt Épitö und Colas Út Zrt bekamen den Zuschlag für das Projekt. Die Maßnahme ist mit 16,7 Milliarden Forint veranschlagt, die EU unterstützt den Ausbau auf vier Fahrspuren zu 85 Prozent aus Finanzierungsmitteln für das europäische Netz.

In der ersten Ausbaustufe wurde die M70 bereits bei Lentenye und Torniszentmiklos sowie bei der mittleren Ausfahrt Muraszemenye/Csörnyföld zweispurig fertiggestellt, sodass nur noch dazwischen zweimal auf insgesamt zehn Kilometern die zweite Fahrbahn angesetzt werden muss. Außerdem soll noch auf drei Kilometern der bisherige Belag verstärkt werden.

Eberhard Basler

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