Gutes Quartal bei Duna House

Das Ergebnis der Duna House stieg im dritten Quartal um 120 Prozent, schreibt die Nachrichtenagentur MTI auf ihrer Homepage. Das Unternehmen erzielte im dritten Quartal 2017 einen Gewinn nach Steuern von 190,5 Millionen Forint, 122 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.



Laut eines konsolidierten, nicht auditierten Berichtes, der am Montag auf der Website der Budapester Börse (BSE) veröffentlicht wurde, belief sich der Nettoumsatz des Immobilienunternehmens im dritten Quartal auf 1,2 Milliarden Forint, 29 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die operative Leistung des Konzerns näherte sich dem EBITDA (Ergebnis vor Zinsen und Steuern, Abschreibungen und Amortisationen) von 300 Millionen Ft, das EBIT (operatives Ergebnis und außerordentliches Ergebnis) stieg um 151 Millionen Ft auf 273 Millionen Forint.

Die Entwicklung des Nachsteuergewinns wurde durch den gestiegenen Kreditbestand und die Zinszahlungen, sowie einmalige zusätzliche Steuerpositionen beeinflusst. Die Verbesserung des Core sei unter anderem auf das Segment Finanzproduktvermittlung sowie auf das Wachstum bei Kredit- und Bausparkassen zurückzuführen.

Der Umsatz und die Bruttomarge des Franchise-Segments seien gestiegen. Der Anstieg der indirekten Kosten aber – hauptsächlich in Polen – verbrauchte den Ergebnisvorteil wieder. Auf der Grundlage der Ergebnisse der ersten neun Monate des Jahres bestätigte das Management der Gesellschaft seine Prognose von 850 Millionen Ft bis 1 Mrd. Ft auf das Nachsteuerergebnis ohne MyCity (Immobilienentwicklung und das dazugehörige Immobilienportfolio) und erreichte bis Ende September 770 Millionen Ft.

Die Aktien von Duna House werden seit 11. November 2016 in der Premium-Kategorie der BSE gehandelt. Das Papier schloss am Montag bei 3600 Forint, der bisher höchste Kurs betrug 4088 Forint, der niedrigste 3250 Forint.

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