Rehabilitationsarbeiten in Mohács

Im Rahmen des mit Fördermitteln aus dem Operativen Programm für Regional- und Siedlungsentwicklung (TOP) finanzierten Rehabilitationsprojekts werden in Mohács-Ùjváros knapp 50 staatliche Mietwohnungen renoviert und ein Gemeinschaftshaus, ein Büro für Sozialberatung, ein Überwachungssystem und diverse Freizeiteinrichtungen errichtet – berichtet das Nachrichtenportal vilaggazdasag.hu.



Die Stadt Mohács liegt im südlichen Teil Ungarns in der Nähe der Grenze zu Serbien und Kroatien, sie ist u.a. wegen ihrer „busójárás“–Tradition, Ungarns größtem, sechstägigem Faschingsfest, das zum immateriellen Weltkulturerbe erhoben wurde, touristisch bekannt geworden.

Die Kosten des Rehabilitationsprojekts belaufen sich auf geschätzte 500 Millionen Forint. Die planmäßig bis 2020 realisierte Investition umfasst auch den Bau eines Basketballplatzes, einer Rekreationsanlage und die Erneuerung des Spielplatzes. Ebenso werden die Parks und Grünflächen aufgefrischt, neue Bänke und Mülleimer angebracht, die Gehwege und Straßen ausgebessert und ein Parkplatz errichtet. Zusätzlich werden die Straßenbeleuchtung, sowie das Trink- und Abwassernetz erneuert.

Die Stadt hob als ein weiteres Ziel der Entwicklungsarbeiten die Verhinderung einer weiteren Segregation und die Verbesserung der Lebensumstände der, in diesem Viertel lebenden Bürger hervor. Durch die sozialen und infrastrukturellen Veränderungen wird eine gesellschaftliche Integration erreicht. Bei einer erfolgreichen Projektrealisierung rechnet man mit einem Anstieg der Einwohnerzahl in dieser Region, einer steigenden Lebensqualität und dem Rückgang der Arbeitslosenquote.

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