Diese Woche werden in den Komitaten Békés und Csongrád-Csanád Mückenlarven durch biologische Luftbekämpfung dezimiert, in 66 Ortschaften der Komitate Győr-Moson-Sopron und Komárom-Esztergom werden die ausgewachsenen Mücken mit chemischen Mitteln bekämpft, teilte die für die Durchführung des Programms zuständige Nationale Katastrophenschutzbehörde (OKF) am Montag der Nachrichtenagentur MTI mit.
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In den bewohnten Teilen der 66 betroffenen Gemeinden wird das Gebiet mit Sprühgeräten befahren, die auf Pritschenfahrzeugen montiert sind. Das Präparat, das sich im Freien innerhalb weniger Stunden zersetzt, wird in den Abend- und Nachtstunden in sehr geringer Dosierung als feiner Sprühnebel ausgebracht, sodass die Maßnahme keine Auswirkungen auf Bienen und andere tagaktive Insekten sowie auf Menschen und Haustiere hat. Laut der Mitteilung haben sich aufgrund der Trockenheit in der ersten Hälfte des Sommers nur an wenigen Orten geeignete Lebensräume für Mückenlarven gebildet. Daher war in diesem Jahr bisher deutlich weniger Mückenbekämpfung erforderlich als in den Vorjahren. Gleichzeitig entstanden durch die Stürme im Juli vereinzelt mehrere Larvenbrutstätten, was in der vergangenen Woche an mehreren Orten eine biologische Larvenbekämpfung erforderlich machte.
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Es wurde darauf hingewiesen, dass nach vereinzelten Regenschauern und Gewittern Wasser in Gegenständen rund um das Haus zurückbleibt, was einen hervorragenden Nährboden für Mücken darstellt, die sich in der Nähe des Menschen aufhalten und sich bereits in wenigen Dezilitern Wasser massenhaft vermehren können. Da es keine systematische Abwehr gegen diese Mücken gibt, kann die Bevölkerung die Mückenplage durch regelmäßiges Leeren von Behältern, Fässern und Gefäßen rund um das Haus erheblich verringern. Das Nationale Zentrum für öffentliche Gesundheit und Pharmazie hat eine Informationsbroschüre zur Beseitigung der Lebensräume rund um das Haus erstellt, heißt es in der Mitteilung.
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