Kaffee gehört einfach dazu – zur Arbeitswelt, zum Frühstück, zum Kuchen. Für manche ist er Lebenselixier, für andere schlicht die tägliche Dosis Motivation, direkt aus der Tasse. Aber während früher noch Filtermaschinen aufheizten, mahlen heute Maschinen auf Knopfdruck. Und mittendrin gibt es natürlich auch die Kaffeepads. Doch wie gut sind sie wirklich? Sind sie nur bequem – oder auch geschmackvoll und nachhaltig? Zeit für einen ehrlichen Blick auf das runde Pad mit großer Wirkung.
1. Kaffeepads sind nicht dasselbe wie Kapseln
Oft werden Pads und Kapseln in einen Topf geworfen. Dabei liegen zwischen beiden Welten. Kaffeepads bestehen meist aus Filterpapier, während Kapseln oft aus Aluminium oder Plastik gefertigt sind.
Die Vorteile der Pads:
- Weniger Müll
- Umweltfreundlicher zu entsorgen
- Kompatibel mit Maschinen
Wer also glaubt, Pads seien „Kapseln in Papier“ – liegt daneben.
2. Der Geschmack hängt nicht nur vom Pad ab
Ein häufiger Kritikpunkt lautet: „Pads schmecken nicht wie frisch gemahlener Kaffee.“ Das stimmt zwar manchmal – aber das liegt nicht an den Pads allein.
Der Geschmack hängt ab von:
- der Pad-Marke
- der Röstung
- der Maschine (Druck, Temperatur)
- dem Wasser (!)
Mit der richtigen Kombination ist der Genuss sehr aromatisch. Viele Marken bieten heute hochwertige Single-Origin-Kaffees, Bio-Röstungen oder sogar Barista-Editionen in Padform an.
3. Kaffeepads sind perfekt für Menschen mit wenig Zeit – oder Geduld
Kein Mahlen. Kein Kaffeefilter. Kein Reinigen. Stattdessen: Einlegen, Knopf drücken, und trinken. In unter einer Minute steht der Kaffee auf dem Tisch – und das ohne Spritzer, ohne Chaos und ohne verbrannte Finger.
Für Eltern, Studis, Morgenmuffel, Bürogemeinschaften und alle, die montags lieber nicht frühstücken als auf Kaffee zu verzichten, sind Kaffeepads einfach super praktisch.
4. Pads können auch Crema
Einige Maschinen sind ganz speziell auf Pads abgestimmt und schaffen eine schöne Crema – diese goldene Schicht, die bei Espressoliebhaber*innen das Herz höher schlagen lässt.
Kleiner Tipp: Die Pads leicht anfeuchten, bevor man sie einlegt – dadurch wird die Extraktion gleichmäßiger.
5. Die Auswahl ist heute riesig – für jeden Geschmack
Ob kräftig, mild, entkoffeiniert, schokoladig, bio, fair oder aromatisiert. Das Pad-Regal hat längst mitgezogen. Und es wird noch besser: Einige Anbieter setzen auf kompostierbare Pads, regionale Röstungen und neue Kaffee-Trends wie Cold Brew Pads oder Espresso Doppio.
Sogar Latte-Liebhaber*innen und Cappuccino-Fans kommen inzwischen auf ihre Kosten – in Form von Milchkaffee-Pads oder Kombisets. Es gibt also wirklich alles!
6. Sie sind oft günstiger als man denkt
Kaffeepads gelten oft als teuer – zu Unrecht. Im Vergleich zu Kapseln sind sie deutlich günstiger pro Tasse, häufig mit preiswerten Maschinen kompatibel und ohne langfristige Abonnement-Modelle erhältlich.
Wer regelmäßig Kaffee trinkt, aber nicht sofort in eine große Siebträgermaschine investieren möchte, bekommt mit Pads also ein sehr gutes Verhältnis zwischen Preis und Genuss – besonders im Büro oder im Alltag in einer Wohngemeinschaft.
7. Umweltfreundlicher als ihr Ruf
Ja, Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen im Mehrwegfilter ist natürlich ökologisch top. Aber Pads sind besser als viele denken. Denn:
- Sie bestehen meist aus ungebleichtem Filterpapier
- Viele Sorten sind biologisch abbaubar
- Der Müll fällt einfacher & kleiner aus als bei Kapseln
Zusätzlich gibt es wiederverwendbare Pad-Halter, in die man eigenen Kaffee füllen kann – für alle, die Individualität & Umweltbewusstsein noch ein bisschen mehr vereinen wollen.
Das Fazit? Praktisch und lecker
Wer denkt, Kaffeepads seien nur eine bequeme Notlösung, unterschätzt sie gewaltig. Sie sind praktisch, vielseitig, zeitsparend, geschmacklich überraschend gut und oft umweltfreundlicher als ihr Ruf. Kurz gesagt: Für viele sind Pads der perfekte Kompromiss zwischen Genuss und einem stressigen Alltag. Und für andere? Einfach der beste Grund, morgens aufzustehen.