Balaton Zeitung E-Paper Banner

Asbestbelastung: Bei 19 kommunalen Straßen in Sopron wurde eine Kontamination festgestellt

Bei 19 kommunalen Straßen in Sopron wurde im Rahmen von Laboruntersuchungen Gestein mit unterschiedlichem Asbestgehalt nachgewiesen – schrieb der Bürgermeister der Stadt am Samstag auf seiner Facebook-Seite – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen


Ciprián Farkas (Fidesz-KDNP) schrieb, dass die Experten der MAir-Scope Kft. 34 Straßenabschnitte untersucht hätten. Asbesthaltiges Gestein wurde in der Tőzike-Straße, im Csőszhaz-Weg, an der Kreuzung der Virágvölgyi- und Remetelak-Straße, im Erdburger-Weg, an der Kreuzung der Boróka- und Hubertusz-Straße, in der Nikolics-Károly-Straße, an der Kreuzung Borbolya-Straße und Rozmaring-Straße, in der Kistómalom-Straße, am Randstreifen zwischen der Tómalom-Straße und dem Radweg, in der Sterbenz-Karoly-Straße, vor der Ady-Endre-Straße 87, in der Dalárda-Straße, an der Kreuzung der Dorosmai- und Szőlőskert-Straße, an der Kreuzung der Erdburger- und Maurer-Straße, in der Ágoston-Ernő-Straße, in der Papucsvirag-Straße, in der Menta-Straße, in der Régi Iskola-Straße sowie in der Vasút-Straße festgestellt.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Die Gemeinde führt in den betroffenen Straßen Geschwindigkeitsbegrenzungen ein und stellt Schilder mit dem Hinweis „Anwohnerausnahme“ auf. Als schnelle, vorübergehende Lösung werden die Straßenbeläge mit Kalziumchlorid behandelt, wodurch die Oberfläche staubfrei gemacht wird. Laut dem Bürgermeister sollen die Straßen als endgültige Lösung versiegelt werden, wofür jedoch auch eine Stellungnahme der Behörden erforderlich ist. Die Ergebnisse der Probenahmen werden an das Komitatsamt Győr-Moson-Sopron zur weiteren Untersuchung und zur Einleitung von Maßnahmen weitergeleitet. Ciprián Farkas teilte am 11. Mai mit, dass die Gemeinde eine Arbeitsgruppe eingerichtet habe, um „auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein und über einen wirksamen Aktionsplan im Zusammenhang mit der österreichischen Asbestaffäre zu verfügen“. Es wurde auch eine zentrale E-Mail-Adresse für Meldungen der Bevölkerung eingerichtet; die dort eingehenden E-Mails werden einerseits an die Regierungsbehörde weitergeleitet, andererseits werden sie im eigenen Zuständigkeitsbereich beantwortet. Greenpeace teilte am 8. Mai mit, dass in Sopron an zwei Standorten Messungen durchgeführt wurden, die eine Asbestbelastung nachwiesen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen