Auch in den nächsten 6 bis 8 Tagen ist kein landesweiter, ergiebiger Regen zu erwarten, und obwohl Niederschläge eintreffen werden, werden diese auch diesmal nur in geringen Mengen ausfallen – schrieb die HungaroMet Zrt. in ihrer agrarmeteorologischen Analyse vom Donnerstag – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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Darin hieß es, dass in der vergangenen Woche in etwa der Hälfte des Landes nennenswerte Niederschlagsmengen gefallen seien, die Tiefebene jedoch auch diesmal vom Regen verschont geblieben sei. Hier fielen in den letzten 30 Tagen auf großen Flächen nicht einmal 5 Millimeter. Das bedeutet, dass 30 bis 70 Millimeter weniger Regen fiel als zu dieser Jahreszeit üblich, und der Niederschlagsrückstand der letzten 90 Tage beträgt 70 bis 160 Millimeter. Der Niederschlag der vergangenen Woche hat in Transdanubien und im Norden an vielen Stellen die oberste Bodenschicht von 5 bis 15 Zentimetern befeuchtet, doch im überwiegenden Teil des Landes ist der Boden weiterhin extrem trocken; eine derart geringe Bodenfeuchte gab es seit Jahrzehnten nicht mehr. Im überwiegenden Teil des Landes herrscht weiterhin eine schwere landwirtschaftliche Dürre, vor allem in der Tiefebene (Alföld) in der höchsten Stufe.
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Die Sommergetreidekulturen befinden sich in der Phase des Absterbens und der vorzeitigen Reifung; auch ihre Ernte beginnt früher als üblich. Sonnenblumen haben die Dürre etwas besser überstanden, haben jedoch bereits ihre grüne Biomasse verloren; der Zustand der Bestände ist ähnlich wie im Jahr 2022 oder sogar noch schlechter. Ähnlich sieht es auch beim Mais aus: Die nicht bewässerten Felder sind bereits fast vollständig verdorrt, fast die gesamte Saison war von Dürre geprägt, und auf großen Flächen ist erneut mit einer katastrophalen Ernte zu rechnen.
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Der Vegetationsindex, der die Grünheit der Oberfläche anzeigt, ist weiter gesunken; neben den Ackerkulturen hat auch die natürliche Vegetation stark an Grünmasse eingebüßt, vielerorts haben die Wälder begonnen, sich gelb zu färben, und die Blätter einiger Baumarten sind vollständig verdorrt oder bereits abgefallen. In weiten Teilen des Landes bleibt die Grünmasse weit hinter den üblichen Werten zurück, was auf die anhaltende Trockenheit zurückzuführen ist. Der Vorhersage zufolge wird es auch in den nächsten 6-8 Tagen keine ergiebigen Niederschläge geben, obwohl am Samstag und in der ersten Hälfte der kommenden Woche vereinzelt Schauer und Gewitter zu erwarten sind. Die Luftfeuchtigkeit wird erneut niedrig sein; tagsüber liegt die relative Luftfeuchtigkeit an den meisten Orten unter 40 Prozent, in der Alföld unter 30 Prozent. Die Höchsttemperaturen liegen typischerweise bei etwa 30 Grad, anfangs sogar etwas darüber, sodass auch der September mit sommerlichem Wetter beginnt.
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