Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. Entsprechend groß ist auch der deutsche Markt. Manch einer trinkt ihn ungefiltert. Ein anderer braucht zumindest eine Filter-Kanne, wie die Pressstempel- oder Karlsbader Kanne. Für den Nächsten sind Kaffeemaschinen unverzichtbar.
Sebastian Starke
Gartenarbeiten im April 2016
Pflege von Jungbäumen, Blütensträucher auslichten, Gehölzpflege, Narren- oder Taschenkrankheit, Lebensbaum-Arten, Mehltau an Rosen, Staudenbeete anlegen, Schneeglöckchen und Märzenbecher teilen, Blumenzwiebeln im Rasen, Stauden aussäen, Steckzwiebeln treiben, Erbsen säen, Grünspargel schneiden, Steckzwiebeln setzen, Grünkohl ernten, Frühbeetkästen schattieren, Gemüsesaaten, Veredlung durch Rindenpfropfen, Stroh bei Erdbeeren, Apfelschorf, Frühlingsquark selbst gemacht, Mondkalender im April 2016 uvm.
Kaffeekapseln – Trend zu Nachhaltigkeit und Fairtrade
Mit dem ersten Auftritt von George Clooney in einem Werbespot für Nespresso sind Kaffeekapseln schlagartig bekannt geworden. Aufgrund ihrer Produktvorteile – praktisch, einzeln portionierbar und aromaversiegelt – haben sie schnell viele Liebhaber für sich eingenommen.
Doch nicht alles an ihnen ist positiv: Durch sie entsteht viel mehr Müll als bei konventionellem Kaffeegenuss, und das hat sie als kleine Umweltsünder in Verruf gebracht. Einige Kapselanbieter wollen dieses Problem nun lösen und zeigen, dass der Trend beim Kapselkaffee zu Nachhaltigkeit und zu Fairtrade geht.
Beliebtheit dank Portionierbarkeit
Die Zahl der Kaffeekapselanbieter ist in den letzten paar Jahren stetig gewachsen. Mit dem steigenden Erfolg von Nestles Verkaufsschläger Nespresso sind auch immer mehr Mitbewerber auf den Markt getreten. Für die Verbraucher hatte dies den Effekt, dass das Angebot an Kaffeekapseln immer unübersichtlicher wurde. Die Unterscheidbarkeit zwischen den verschiedenen Angeboten hat sich bislang überwiegend über den Preis und den Geschmack definiert. Die spezifischen Vorteile der Kapseln konnten fast alle Produkte aufweisen:
- Portionierbarkeit pro Kaffeetasse
- Aromaversiegelung
- Luftversiegelung
- Einfache Kaffeezubereitung
Da das Patent von Nestlé bereits 2009 abgelaufen ist, sind nahezu alle Kaffeekapseln der Mitbewerber inzwischen Nespresso kompatibel und in allen gängigen Kapselmaschinen verwendbar. Die Austauschbarkeit des Produkts ist für den Verbraucher dadurch sehr einfach.
Kleine Kapseln, große Müllberge
Der Hype um die praktischen kleinen Kapseln hat im letzten Jahr allerdings einen Dämpfer erfahren. Umweltschützer machten darauf aufmerksam, dass durch die Verwendung von Kaffeekapseln deutlich mehr Müll entsteht als bei herkömmlichen Konsum. Denn pro Kaffeetasse ist eine Kapsel zu entsorgen, die je nach Hersteller aus wenig umweltfreundlichem Aluminium oder Kunststoff besteht. So produzieren die Deutschen rund 4000 Tonnen Kaffeekapsel-Müll im Jahr, wie die Welt berichtete. Marktführer Nespresso will dieses Problem lösen, indem der CO2-Fußabdruck pro Tasse reduziert wird. Hierfür sollen rund 15 Prozent weniger Aluminium für die Kapseln verwendet werden. Außerdem arbeitet man an der Energieeffizienz der Kaffeemaschinen. Eine dritte Maßnahme soll sein, dass das Unternehmen vermehrt Kaffee bezieht, der von der Rainforest Alliance zertifiziert ist und dadurch ökologische Standards erfüllt.

Kaum ein Getränk ist so beliebt wie Kaffee
Auch die Konkurrenz folgt zum Teil dem Trend zur Nachhaltigkeit, geht mit diesem aber anders um. Die Berliner Nero Commerce UG, die ihre Kaffeekapseln auf gourmesso.de anbietet, investiert beispielsweise in die Entwicklung einer biologisch abbaubaren Kapsel. Laut Unternehmensangaben steht diese kurz vor der Markteinführung, die Umstellung auf die umweltfreundlichen Verpackungen soll noch in diesem Jahr erfolgen. Dies wäre ein deutlicher USP auf dem Kaffeekapselmarkt für das noch recht junge Unternehmen aus Berlin (Gründung 2013).
Neben den Müllbergen sind die teilweise menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen auf den Plantagen ein bitterer Beigeschmack, der aber den kompletten Kaffeekonsum betrifft, nicht nur die Kapsel-Variante. Um Kaffee in Europa günstig anbieten zu können, werden Arbeiter oft ausgebeutet oder die Ernte wird durch Kinderarbeit erledigt. Die Ausweitung der Plantagen führt zum Beispiel in Uganda zur Vertreibung von Kleinbauern. Verbraucher sollten daher beim Kauf von Kaffee auf die Fairtrade-Zertifizierung achten. Diese steht für menschwürdige, faire Lebens- und Arbeitsbedingungen auf den Plantagen.
Kaffee genießen mit gutem Gefühl
Unter den Kaffeekapsel-Anbieter sind einige, die bereits die Fairtrade-Zertifizierung erworben haben, darunter zum Beispiel auch die Nero Commerce UG mit ihrer Marke Gourmesso. Das Unternehmen achtet darauf, dass die Plantagen, von denen es seinen Kaffee bezieht, nachhaltig wirtschaften und gute Arbeitsbedingungen bieten. Durch die Zertifizierung kann nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch der Verbraucher nachvollziehen, wo und vor allem wie der Kaffee angebaut und geerntet wird.
Der Trend zu Nachhaltigkeit und Fairtrade bei den Kaffeekapseln macht das Angebot für den Verbraucher wieder unterscheidbarer. Es lohnt sich, genau hinzusehen – nicht nur aufgrund des Geschmacks, sondern vor allem wegen unserer Umwelt und Mitmenschen.
Trends in der Schönheits-Chirurgie
Ein großer Busen, straffe Augenlider und ein flacher Bauch quasi auf Knopfdruck: Schönheitsoperationen sind heute möglich und offensichtlich kein Tabu mehr. Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) hat in der ersten Hälfte des Jahres 2015 die Daten von insgesamt 1005 Patienten der Schönheitschirurgie ausgewertet. Dabei kam heraus, dass Brustvergrößerungen – trotz des Billigsilikonskandals – noch immer zu den beliebtesten Operationen in der ästhetisch-plastischen Chirurgie gehören.
Was sind die Trends der Schönheitschirurgie?
Mit rund 20 Prozent sind Brustvergrößerungen mit Implantat unter den Frauen auf Platz 1 der beliebtesten ästhetisch-plastischen Operationen 2015. Nur rund 4 Prozent machten von der Alternative Gebrauch, sich die Brüste mit Eigenfett vergrößern zu lassen – rund ein Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Lidstraffungen mit 13 und Fettabsaugung mit rund 10 Prozent folgen auf Platz 2 und 3 des Rankings.
Naturgemäß sind es bei den Männern nicht die Brüste, beliebtes Operationsziel sind. Lidstraffungen ist mit einem Anteil von rund 20 Prozent der männlichen Patienten der beliebteste Schönheitseingriff, knapp gefolgt von Fettabsaugungen (18 Prozent). Schweißdrüsenabsaugungen und Korrekturen im Intimbereich fanden 2014 noch größere Beliebtheit als in 2015. Insgesamt ist der Anteil männlicher Patienten aber zurückgegangen: Waren es 2013 noch rund 17 Prozent, ließen sich 2014 lediglich 14,7 Prozent und 2015 13,5 Prozent der Schönheit wegen unters Messer legen.

Frauen legen viel Wert auf ihr Äußeres
Nicht nur Vorlieben und Geschlecht wurden bei der Untersuchung der DGÄPC berücksichtigt. Auch hinsichtlich des Alters der Patienten gibt es einige spannende Fakten: Grundsätzlich ist nämlich zu beobachten, dass das Alter, mit dem sich die Patienten und Patientinnen operieren lassen eher steigt. Im Jahr 2015 sind die Menschen im Durchschnitt 42,5 Jahre alt – die weiblichen mit 42,2 etwas jünger als die männlichen mit 44,4 Jahren. Seit 2010 ist das Durchschnittsalter um satte vier Jahre gestiegen. Nur etwa 24,5 Prozent der Patienten und Patientinnen sind zwischen 18 und 30 Jahre alt.
Brustvergrößerung für mehr Selbstwertgefühl und Wohlbefinden
Schon mit Beginn der Pubertät fängt das Vergleichen mit anderen Mädchen an: Wer trägt als erste einen BH? Wer hat die größten, rundesten und schönsten Brüste? Wer ist erwachsen und wer ist noch Kind? Meist ist es die Veranlagung, an der man überhaupt nichts ändern kann – entweder die Brüste wachsen oder sie bleiben klein. Manche Mädchen und Frauen schämen sich für ihren großen Busen, andere wünschen sich ein paar Körbchen größer. Für das Selbstwertgefühl und das Wohlbefinden spielen Größe und Form der Brüste eine entscheidende Rolle.
Ein großer, praller Busen ist ein Zeichen von Weiblichkeit. Das hat weniger etwas mit einer gesellschaftlichen Ansicht als viel mehr mit Grundbedürfnissen und Instinkten zu tun: Während eine große Brust ein Baby versorgen kann, scheint ein kleiner Busen dieses Bedürfnis nicht stillen zu können – zumindest glaubt man das, ganz einfach gesagt. Und auch wenn sich viele Frauen und Männer nicht darüber bewusst sind, kann diese banale Tatsache eine entscheidende Rolle spielen.
Eine große Oberweite sorgt dafür, dass sich die Frau in ihrem Körper wohlfühlt. Das ist überhaupt nicht so oberflächlich wie es klingt. Für einige Frauen mit einer kleinen Brust ist der Sommer – die Zeit der knappen Tops – ein purer Albtraum. Wer sich in seiner Figur nicht wohlfühlt, der mag sich nicht gern zeigen und das kann sehr einschränken.
Auch wenn sich die meisten Frauen (und Männer) über das OP-Risiko bewusst sind, hält sie das in nur seltenen Fällen davon ab, sich unters Messer legen zu lassen – für die Schönheit und für das Wohlbefinden.
