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Schweinegrippe fordert in Ungarn erstes Todesopfer

Die Schweinegrippe hat nun auch in Ungarn ihr erstes Todesopfer gefordert. Dabei handelt es sich um einen 41-jährigen Mann, dessen Zustand durch Grundleiden verschlimmert wurde, berichtet das Büro des Regierungssprechers am Mittwoch. Bisher seien in Ungarn 36 Fälle der Erkrankung an dem H1N1-Virus registriert worden, von denen 35 einen leichten Verlauf nahmen. Den Tod des einen Patienten könne man nicht als außergewöhnlich bezeichnen, weil auch bei der saisonalen Grippe jedes Jahr an einer außergewöhnlich schnell entstehenden Lungenentzündung sterben.

Innerhalb von 24 Stunden zum Mittwoch seien sieben Kranke mit der Schweinegrippe registriert worden, die alle leichtere Fälle darstellen. Zwei von ihnen werden im Krankenhaus beobachtet, die anderen sind an ihren Aufenthaltsorten in Quarantäne.

Die ungarische Regierung organisiert seit Ende April nach einem nationalen Pandemie-Plan den Schutz gegen die Influenza A(H1N1)v. Die Massenherstellung eines Impfstoffes wird gegenwärtig vorbereitet, so dass Anfang Oktober die Impfungen landesweit beginnen können. Damit liegt Ungarn der Mitteilung zufolge auch international an der Spitze.

Rückgabe an den Staat

Weltlich-kirchliche Zusammenarbeit mit Modellcharakter im Mosdóser Krankenhaus

Ende November stellt sich heraus, in welcher Weise die Regierung eine beträchtliche Kapazität von Krankenhäusern streichen wird. Als eine der im Gesundheitswesen erfolgenden Kürzungen verzichtet die reformierte Kirche auf ihr Betreibungsrecht des Mosdóser Krankenhauses, doch sie bleibt in der Altenversorgung und der Unterrichts- und Seelsorgetätigkeit der Institution aktiv.

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Straßenwalze vernichtet Sonnenbrillen

Mehr als 70 000 Sonnenbrillen sind am Dienstag im südungarischen Komitatszentrum Pécs einer Straßenwalze zum Opfer gefallen. Den Auftrag zu dieser Vernichtungsaktion gab der ungarische Zoll, der die Brillen, allesamt Fälschungen im Februar 2006 am Grenzübergang zu Kroatien in Barcs beschlagnahmt hatte, berichtet das Internetportal sonline.hu. Ihr Marktwert belief sich auf rund 107 Millionen Forint (etwa 430 000 Euro). Die konfiszierten Stücke waren zwar minderer Qualität, dabei aber den Originalen täuschend ähnlich. Die Fahndung nach den Fälschern blieb jedoch ohne Erfolg, so dass die Ermittlungen im Juli vorigen Jahres eingestallt wurden. Da die Brillen nicht für karitative Zwecke verwendet werden konnten, wurde ihre Vernichtung angeordnet.

Schneewittchen wacht in Siófok auf

Neue Spielzeit des Theaters im Südbalatoner Kulturzentrum begonnen

„Wo bin ich?“, fragte Schneewittchen schlaftrunken, als sie aus dem bösen Traum erwachte. „Wo bist du, wo wohl, natürlich in Siófok!“, antwortet ihr der Königssohn. Das Theater Fogi Színháza schrieb die Geschichte zu einer Märchenoperette um, Schneewittchen und die sieben Zwerge war eine der ersten Aufführungen der neuen Spielzeit des Theaters im Südbalatoner Kulturzentrum.

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