Balaton Zeitung E-Paper Banner

Modernisierte Füreder Kläranlage

Investition in Höhe von 1,1 Milliarden Forint realisiert

Vor einigen Tagen wurde in Füred die modernisierte und erweiterte Kläranlage eingeweiht, die mit einer Investition von 1,1 Milliarden Forint in vollem Umfang vom Staat finanziert wurde.

Weiterlesen…

Blackout im ungarischen Internet

Landesweit hat es in Ungarn am Sonntag keinen Zugang zum Internet gegeben. Die Ursache lag im Komitat Baranya, wo ein Kabel durchgeschnitten worden war, berichtet die Nachrichtenagentur MTI unter Berufung auf die Ungarische Telekom. Das beispiellose Blackout trat dann nach dem Kabelschaden durch Überlastung und Beschädigung eines Netzgerätes ein. Erst am Nachmittag gegen 16.00 Uhr kamen die meisten Dienste wieder in Gang. Weil die Hauptleitung in der Baranya durchtrennt war, lief der Großteil vom Internetverkehr des Landes über die Budapester Zentrale, solange die Kapazität des Systems dafür ausreichte.

Dabei sei ein Stau entstanden, bei dem ein Teil der Daten gespeichert wird und mit Verspätung weiterläuft. Wenn – wie in diesem Fall – der starke Datenverkehr als Ursache für den Stau nicht aufhöre, komme es zu Datenverlusten, hieß es. Dabei könnten beispielsweise E-Mails für immer verlorengehen. Erschwerend wirkte sich in dieser Situation aus, dass in einem Gerät der Budapester Zentrale unter der Spitzenbelastung noch ein Hardware-Fehler auftrat.

Geschichte einer „Entschuldigung“

Es ist ratsam, Vignetten und Parkzettel mindestens vier Jahre aufzuheben

Mehrere tausend Forint kann der ordnungsliebende und präzise Autofahrer sparen, wenn er die abgelaufenen Vignetten und alten Parkzettel nicht wegwirft. Wie man damit Geld sparen kann, verriet uns Ferenc Jáger, der Leiter der Füreder Niederlassung eines Unternehmens für Sicherheitstechnik.

Weiterlesen…

Kommunen in Ungarn führen Gebühren für Müll ein

Was bislang großzügig von vielen Kommunen in Ungarn bezahlt wurde, sollen von jetzt an die Bürger selbst begleichen: Mehr und mehr Städte und Gemeinden führen aufgrund knapper Kassen Gebühren für die Müllabfuhr ein. So wird der Badeort Harkány in der Baranya voraussichtlich ab 1. Februar nach der Zahl der Familienmitglieder gestaffelt für die Entsorgung der Abfälle kassieren. Wer allein lebt, soll 450 Forint (etwa 1,55 Euro) monatlich zahlen, sagte Bürgermeister István Bédy der Zeitung „Dunántúli Napló“. Für zwei Personen werden 850, für drei 1200 Forint fällig. Für Großfamilien sind Preisnachlässe vorgesehen. Im vorigen Jahr hatte die Stadt rund 20 Millionen Forint für die Dienstleistung ausgegeben.

In Pécsvárad soll die Leerung einer Mülltonne mit 110 Liter Inhalt 182 Forint kosten, was jährlich 9000 Forint je Haushalt ausmacht. Auch andere Orte verlangen künftig Geld für die Entsorgung. Die Stadt Villány wie einige andere Kommunen bestreitet die Kosten für die Müllabfuhr in diesem Jahr noch aus der Kommunalsteuer. Daher bleibt jedoch kaum Geld für die Unterhaltung von Straßen und Plätzen übrig.