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Ungarns Mühlen-Forscher im Ruhestand

Der Örvényeser Séd treibt nur noch das Mühlrad an

Vor einigen Tagen übergab der Mühlenverwalter István Wöller seinem Nachfolger die Schlüssel der Örvényeser Wassermühle. Der kundigste Forscher der ungarischen Mühlen ging mit 77 Jahren endgültig in den Ruhestand.

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Oppositionspartei: Ungarn Verlierer der EU

Eine Neubewertung der ungarischen EU-Mitgliedschaft hat der Franktions-Chef der stärksten Oppositionspartei im Parlament, Tibor Navracsics, gefordert. Der Fidesz-Politiker sagte MTI zufolge, in den fast fünf Jahren seit dem Beitritt Ungarns zur EU habe sich für viele der Vorteil dessen nicht erwiesen, „das heißt wir sind in einer Situation, da vieles neu bewertet, vielleicht auch unsere Mitgliedschaft in der Europäischen Union neu bewertet werden muss“.

Fidesz-Vizepräsidentin Ildikó Pelcsné Gáll meinte, Ungarn sei eindeutiger Verlierer des Unionsbeitritts. Die Unterstützung der Union sei in Ungarn bedeutend zurückgegangen.

Die Fidesz unter Parteichef Viktor Orbán liegt in derzeitigen Umfragen haushoch vor den regierenden Sozialisten unter Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány. Nach der jüngsten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Median würden für sie 61 Prozent der Wähler votieren, die bestimmt zur Urne gehen, während für die Sozialisten nur 29 Prozent stimmen würden. Dabei wächst auch die Forderung nach vorgezogenen Neuwahlen.

Motorboote bleiben verboten

Schiffe dürfen mit einer Amateurprüfung gesteuert werden

Ungefähr seit zehn Jahren ist die Regelung in Ungarn in Kraft, die auf einigen Gewässern das Motorbootfahren und die Ausübung von Jet-Ski verbietet, konkret auf den Gewässern des Balaton, des Velence Sees und des Ráckever Donau-Arms.

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Ungarns Einzelhandel im Rückwärtsgang

Der ungarische Einzelhandel hat gegen Ende des vorigen Jahres Einbußen hinnehmen müssen. Sein Volumen ging im November um 2, in den Monaten Januar bis November um 1,9 Prozent zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres zurück, meldet am Montag das Zentrale Statistische Amt in Budapest. Bereinigt um saisonale und kalendarische Wirkungen verminderte sich der Verkaufsumfang um 0,4 Prozent zum Vormonat.

Im Einzalhandelsnetz und im Versandhandel wurden in der Periode der elf Monate Waren für 5656 Milliarden Forint (etwa 22,6 Milliarden Euro) umgesetzt. Bei Lebensmitteln betrug der Rückgang zwischen Januar und November 1,2 sowie im November 0,7 Prozent. Auch in den Ländern der EU und der Eurozone wurde ein Rückgang im Einzelhandel festgestellt, der jedoch etwas geringer ausfiel als in Ungarn. Die Extreme lagen in Rumänien, das für November eine Steigerung um 6,8 Prozent ermittelte und in Lettland, wo der Einzelhandel um 15,1 Prozent abstürzte.