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Umweg auf zwei Rädern

Die Radwanderer in Kaposvár dringen auf Erneuerung der Radwege

Es ist nicht zwangsläufig so, dass die Radwege in den Orten und ihrer Umgebung in so schlechtem, verwahrlostem Zustand sind, wie es an vielen Stellen der Fall ist. Die holprigen Abschnitte sind nicht nur unfallgefährlich, sondern verärgern auch die Radwanderer. Obwohl sie doch die Anhänger eines friedlichen Sports sind.

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Zweiter Wahlgang bringt Entscheidung

Sozialliberale Regierungskoalition bei erster Runde der Parlamentswahl in Führung

In der ersten Runde der Parlamentswahl am 9. April lag die sozialistisch-liberale Regierungskoalition des Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsany deutlich in Führung. Eine Entscheidung sollte allerdings erst der zweite Wahlgang am 23. April bringen, weil wegen des komplizierten ungarischen Wahlsystems 174 der insgesamt 386 Parlamentssitze in der ersten Runde unbesetzt geblieben waren.

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Drogenbande in Ungarn ausgehoben

Ein Netz von Drogendealern ist von der Polizei des Komitats Veszprém im zurückliegenden halben Jahr aufgedeckt worden. Die Beamten ermittelten 40 Verdächtige, von denen acht festgenommen wurden, berichtet die Regionalzeitung „Napló“ am Freitag in ihrer Online-Ausgabe. Am Anfang der Ermittlungen waren zwei junge Leute aus Hajmáskér nahe dem Komitatszentrum Veszprém aufgefallen, die arbeitslos waren und dennoch auf großem fuß lebten. Bei mehreren Aktionen im Laufe der Ermittlungen kamen immer mehr Beteiligte hinter Gitter. Es wurden acht Kilogramm Marihuana, 1000 Gramm Speed und mehrere tausend Extasy-Tabletten beschlagnahmt. Die Ermittlungen laufen weiter.

Hubschrauber abgestürzt – Triebwerksausfall?

Der Absturz eines Rettungshubschraubers in Ungarn könnte von dem Ausfall beider Triebwerke verursacht worden sein. Das erklärte der Geschäftsführende Direktor der Betreiberfirma, Péter Túri, am Freitag laut MTI auf einer Pressekonferenz in Budapest. Bei dem Unglück am Vortag war ein Mensch ums Leben gekommen, drei Menschen wurden verletzt. In den ungarischen Medien veröffentlichte Fotos zeigen, dass das Fluggerät beinahe total zerstört wurde. (http://www.langlovagok.hu/html/galeria/2305.shtml)

Der Helikopter bewegte sich in etwa 300 Meter Höhe und mit einer Geschwindigkeit von 240 Stundenkilometern, als es zur Katastrophe kam, sagte Túri. Der Pilot habe gemeldet, dass das erste Triebwerk ausgefallen war. Danach könnte nach Auffassung Túris auch das zweite Triebwerk zum Stillstand gekommen sein.

Eine internationale Untersuchungskommission aus österreichischen, deutschen und britischen Experten hat ihre Arbeit aufgenommen. Bei dem verunglückten Hubschrauber handelt es sich um einen Eurocopter EC135, eine Gemeinschaftsentwicklung aus Deutschland und Frankreich. Er war mit insgesamt fünf Menschen an Bord unterwegs, um ein Kind mit Verbrennungen in eine Budapester Spezialklinik zu befördern. Dabei starb der begleitende Pfleger, als der Hubschrauber im Komitat Pest zwischen Kiskunlacháza und Apaj auf ein Feld stürzte.