Einen Zehn-Jahres-Rekord vermeldet die Wasserpolizei am Balaton: 33 Personen, darunter ein vierjähriges Kind und ein 80-Jähriger, wurden an nur einem Tag aus Lebensgefahr gerettet. In vier Fällen hätten sich Tragödien ereignet, falls die Helfer nur um Minuten verspätet eingetroffen wären, vermeldet László Horváth, Oberstleutnant und Chef der Wasserpolizei am Balaton gegenüber der Tageszeitung Somogyi Hírlap.
Redaktion
Wellnessangebote am Balaton nach wie vor stark begehrt
Im ersten Halbjahr 2008 sank die Zahl der ausländischen Touristen im Bereich der Urlaubsangebote am Balaton um 5,2 Prozent. Speziell österreichische und deutsche Besucher kamen zwischen 16 und 20 Prozent weniger, dafür verdreifachte sich die Zahl der Erholungssuchenden aus Dänemark; doppelt so viele kamen aus Tschechien, den Niederlanden, der Ukraine und dem amerikanischen Kontinent an den Balaton, berichtet die Tageszeitung Somogyi Hírlap.
Kaufkraft des Euro in Ungarn
Seit je her besitzt Ungarn den Ruf, ein besonders preiswertes Reiseziel zu sein. Zwar sind auch hier die Preise gestiegen, dazu kommt ein momentan starker Forint im Vergleich zum Euro, dennoch hat der Euro in Ungarn derzeit eine Kaufkraft von etwa 1,20 Euro.
Hotels und Pensionen am Balaton haben höheres Niveau erreicht
Bis Ende Juli 2008 sind mehr als 300 Touristenunterkünfte vor allem am West- und Ost-Balaton in eine höhere Kategorie aufgerückt. Das Niveau der Hotels und Pensionen stieg damit insgesamt um 18 Prozent.
