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Autobahn Budapest – Kroatien/Slowenien fertig

Die Autobahn M7 von Budapest über den Balaton zum Dreiländer-Eck mit Kroatien und Slowenien ist fertig. Am Dienstag übergaben die Ministerpräsidenten Ungarns und Sloweniens, Ferenc Gyurcsány und Janez Jansa, die Verbindung zwischen der Schnellstraße M70, die von der Autobahn Richtung Slowenien abzweigt, und der slowenischen Autobahn A5. Am selben Tag war als letzte M7-Teilstrecke der 15,5 Kilometer lange Abschnitt zwischen Zalakomár und Nagykanizsa für den Verkehr freigegeben worden.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz nannte Gyurcsány den Bau der Autobahnen in beiden Ländern eine historische Leistung, heißt es auf der Web-Site des ungarischen Regierungssprechers. Jansa sagte, durch die Schließung der Lücke mit der M70 seien die beiden Länder verbunden worden, deren Grenzen schon früher fielen.

Großrazzia gegen Schwarzarbeit am Balaton

Scharfe Kontrollen, überraschte Unternehmer, ansehnliche Strafen – die Revisoren der Arbeitsbehörden haben am Wochenende rund um den Balaton zugeschlagen, berichtet die Tageszeitung Somogyi Hírlap. Das Ergebnis: In 101 Betrieben wurden 276 Personen ohne Arbeitserlaubnis ermittelt, darunter ein rumänischer Staatsangehöriger sowie sieben Jugendliche.

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Lift bei drei Etagen – Neue Regeln beim Bau

Neue Vorschriften im Wohnungsbau sollen nach Expertenmeinung die Immobilien künftig größer und wertvoller werden lassen. Mitte nächsten Monats treten die Regelungen in Kraft, schreibt die Zeitung „Dunántúli Napló“ am Montag. Dabei soll es keine halben Zimmer und keine „amerikanische Küche“ mehr geben. Bereits für Gebäude mit nur drei Etagen wird der Einbau von Aufzügen Pflicht.

„Die Modifizierungen stimmen mit den Bedürfnissen des Marktes überein, denn von Seiten der Käufer werden die Erwartungen an die Qualität immer höher“, sagte Dávid Valkó, zuständig für die Analyse des Immobilienmarktes bei der Makler-Firma Otthon Centrum, der Zeitung. Die Veränderungen erhöhten freilich die Investitionskosten. So müssten die Käufer anstelle der bislang üblichen fünf- bis siebenprozentigen Erhöhung der Wohnungspreise mit mehr rechnen.

Dennoch seien die Maßnahmen unbedingt sinnvoll, denn Grundfläche und Qualität der Wohnungen erhöhten sich. Die neuen Regeln erfordern nach Ansicht des Experten Ausrichtung auf den Kunden und den Bau ästhetisch besserer Wohnungen.

Sellye könnte Heilbad werden

Das Thermalbad in Sellye im Süden des Komitats Baranya könnte seine Klassifizierung als Heilbad erreichen. Schon im bisherigen Zustand ist das Wasser für die Milderung von Gelenkbeschwerden und Frauenleiden geeignet, schreibt die Zeitung „Dunántúli Napló“ am Montag. Dies gilt jedoch noch nicht als offizieller medizinischer Standpunkt. Rund zehn Millionen Forint (etwa 40 000 Euro) würden gebraucht, damit die Kleinstadt mit ihren knapp 3000 Einwohnern das Verfahren bezahlen kann, durch das die Eignung als Heilwasser geprüft und eventuell zertifiziert wird.

Kern dabei ist die ärztliche Prüfung, die eine Verbesserung des Zustandes von 60 registrierten Patienten nachweisen muss. Bislang empfehlen Ärzte das Wasser schon mit dem Hinweis auf Heilung der Abnutzung von Gelenken, des Rückens sowie von chronischen Entzündungen oder nach Verletzungen und Operationen an den Gliedmaßen.