Budapester Flughafen jetzt auch per Bahn erreichbar

Budapest – Der Budapester Flughafen Ferihegy ist vom heutigen Montag an auch mit der Bahn vom Westbahnhof der Hauptstadt aus erreichbar. Dafür wurden mit EU-Unterstützung die Gleise zwischen Budapest und der Ortschaft Vecsés erneuert und anderthalb Kilometer weiter unmittelbar am Terminal 1 die Haltestelle Szemeretelep eingerichtet, meldet die Fernseh-Nachrichtensendung Híradó auf ihrem Internet-Portal. Nach Ferihegy 2 gelangen die Fluggäste von hier aus mit Bussen.
Später soll die Schnellverbindung bis in die Innenstadt reichen. Der Bau wurde im Mai öffentlich ausgeschrieben. Die neue Linie soll im Jahre 2010 in Betrieb gehen. Dann gelangen die Fluggäste innerhalb einer Viertelstunde auf den Flughafen.

Oldtimer fahren von Ulm nach Budapest

Budapest – Die Donau Masters Tour mit 80 Oldtimern starten am heutigen Donnerstag von Ulm aus nach Budapest. Unter den Teilnehmern befinden sich auch zwei Ungarn: ein Mercedes-Benz 300 SL (1956) und ein 300 SL Roadster (1959), berichtet das Internet-Portal ma.hu. Die Organisatoren der Fahrt unterstützen die SOS-Kinderdörfer in den Donau-Ländern mit 10 000 Euro.
Auf der Fahrt über Österreich und die Slowakei wird die Parade historischer Fahrzeuge am Samstag in der ungarischen Hauptstadt eintreffen. Gegen 15.30 Uhr können die Fans am Roosevelt tér die Veteranen erwarten. Zuvor statten die Fahrer dem Hungaroring, der Formel-1-Rennstrecke in Ungarn, einen Besuch ab. Nach einer Rundfahrt durch die Innenstadt erreichen sie das Ziel an der Kettenbrücke. Auf dem Weg nach Budapest durchfahren die Oldtimer Mosonmagyaróvár, Aba, Gyõr, Komárom, Nyergesújfalu und Pilisvörösvár.

Budapester Polizei entdeckt ihr Herz für Touristen

Budapest – Die Budapester Polizei hat ein spezielles Programm für Touristen aufgelegt, berichtet die Nachrichtenagentur MTI. Stärkere Präsenz, die Schaffung von Informationspunkten und der Einsatz von Studenten als Dolmetscher sollen Sicherheit und Wohlbefinden vor allem von Gästen der Hauptstadt erhöhen. „Das sind keine Programme für zwei bis drei Monate, sondern sie gehen auch im Herbst und Winter weiter“, sagte Polizeichef Gábor Tóth. Mehr Sicherheit wird vor allem in der historischen Innenstadt, in der Metro und auf Bahnhöfen angestrebt.
„Die Programme werden dauerhaft gebraucht im Interesse der Hauptstadt“, betonte Tóth. Für eine effektivere Verfolgung der Kriminalität seien innerhalb Budapests drei Regionen eingerichtet worden. In der so genannten Fremdenverkehrs-Region – beispielsweise am Nyugati tér (Westplatz), Hõsök tere (Heldenplatz) und am Kálvin tér – soll mit den genannten Einzelmaßnahmen eine komfortablere Situation für die Touristen erreicht werden. Auf Metro- und Bahnstationen sowie in den als Pester Region bezeichneten Außenbezirken ist verstärkte Polizeipräsenz geplant. Auch Partnerorganisationen der Polizei wirken an dem Programm mit.

Budapester Kettenbrücke: Feste an jedem Wochenende

Budapest – Die Kettenbrücke in Budapest wird von diesem Samstag an im Sommer jedes Wochenende für den Verkehr gesperrt sein und für Kultur- und Unterhaltungsprogramme zur Verfügung stehen. Auftakt ist ein Brückenfest unter anderem mit Darstellern des Donau-Karnevals, Theater-Vorstellungen, einem Kinderkonzert und Auftritten junger Talente.

Am darauf folgenden Wochenende verwandelt sich die Brücke in eine Theaterlandschaft. Dabei werden sich die wichtigsten Budapester Bühnen vorstellen. Der 7. und 8. Juli gilt der ungarischen Volksmusik, danach stehen zeitgenössische Vortragskünstler auf dem Programm. Als weitere Höhepunkte sind Weltmusik, Jazz, ernste Musik und Tanzmusik vorgesehen. Die öffentlichen Verkehrsmittel, deren Linien sonst die Kettenbrücke überqueren, werden an den Wochenenden umgeleitet.