Balaton-Gastgeber rechnen mit starker Saison

Hotels, Privatvermieter und Gastronomen am Balaton rechnen mit einer noch stärkeren Saison als im Vorjahr. Der Bürgermeister von Siófok, Árpád Balázs, prognostiziert einen leichten und sorgenfreien Sommer mit zehn Prozent mehr Gästen als 2007, geht aus einem Bericht des Unabhängigen Balaton Multimedia Zentrums hervor. Seiner Ansicht nach übernehmen die Orte rings um das „ungarische Meer“ Verantwortung, indem sie den Balaton als Schaufenster Ungarns entwickeln.

„Wir binden uns nicht mehr so an die Saison wie noch vor zehn Jahren“, sagte Miklós Kovács, Fachstaatssekretär für Touristik des Ministeriums für Regionalentwicklung. „Daher ist es auch nicht sicher, dass es sich lohnt, einen Saisonschluss zu feiern.“ Nach seiner Auffassung wird sich in diesem Jahr der Anteil der Touristen aus dem Inland am Balaton erhöhen. „Während 1990 von 100 Gästen 80 Ausländer waren, erhöhte sich 2007 die Zahl der Ungarn auf 56 pro 100. Dem reichen gastronomischen Angebot und den umfangreichen Programmen sowie der Betonung der Werte der Natur ist es zu verdanken, dass die Touristen endlich die Region nicht nur als Erholungsgebiet am Wasser kennen.“

Der Vorsitzende des Regionalen Fremdenverkehrs-Ausschusses für den Balaton, Sándor Rosta, sieht im Jahr des Wassers 2008 den Grund dafür, dass in diesem Jahr die Saison des Balaton bevorsteht. Die Gastgeber hätten sich besser auf die Fremdenverkehrs-Saison vorbereitet und mehr Aufmerksamkeit auf die Verbesserung der Bedingungen für niveauvolle Dienstleistungen verwendet. „Es ist eine Tendenz, dass die Gäste ein höheres Niveau suchen“, betonte er. Auch die vergangenen langen Wochenenden hätten gezeigt, dass die ungarischen Touristen gern dorthin kommen, wo man sie gut vorbereitet erwartet.

Geldfälscher in Ungarn gefasst – Deutscher unter Verdacht

Die ungarischen Ermittlungsbehörden haben eine achtköpfige internationale Geldfälscherbande ausgehoben. Das Nationale Ermittlungsbüro leitete nach Abschluss seiner Ermittlungen die Unterlagen und den Vorschlag zur Anklage-Erhebung an die Staatsanwaltschaft weiter, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Das Strafverfahren richtete sich gegen einen Ukrainer, drei Bulgaren und vier Ungarn. Die Verdächtigen hatten gefälschte 200-Euro-Scheine in großer Menge nach Ungarn gebracht und versucht, diese in Tourismusregionen, vor allem in Hotels, in Umlauf zu bringen.
Auch ein Deutscher geriet in das Visier der Ermittler. Er soll gefälschte 200-Euro-Noten im Umfang von 30 000 Euro für einen Bruchteil des nominellen Wertes gekauft haben. Die Person wurde in Zusammenarbeit mit den deutschen Partnerorganen identifiziert. Danach übernahmen die deutschen Behörden das Verfahren.

Postzustellerin in Ungarn ermordet

Eine Postzustellerin ist am Mittwoch am Rand der Gemeinde Mórahalom (Komitat Csongrád) einem Raubmord zum Opfer gefallen. Die Frau wurde im lebensgefährlichen Zustand noch ins Krankenhaus gebracht, wo sie auf dem Operationstisch ihren schweren Verletzungen erlag. Die 56-jährige Frau hatte als Zustellerin gearbeitet, berichtet der private Fernsehsender atv auf seiner Internetseite.

Die Polizei war am Morgen gegen 9.00 Uhr darüber informiert worden, dass an den Postkästen am Dorfrand Schüsse zu hören sind. Die schwer verletzte Frau lag dort am Boden. Neben ihr wurde ein Mann in den mittleren Jahren tot gefunden, bei dem es sich „mit Sicherheit“ um den Angreifer handelt, hieß es. Vermutlich hat er sich selbst gerichtet, nachdem er die Frau getötet hatte. Am Boden konnte die Polizei Spuren eines Kampfes sichern.

I. Quartal: Mehr Auslandstouristen nach Ungarn

Der Strom ausländischer Touristen nach Ungarn scheint an Stärke zu gewinnen. Im ersten Quartal dieses Jahres verbrachten 559 000 Ausländer nahezu anderthalb Millionen Übernachtungen im Donauland. Das waren im Hinblick auf die Gästezahl 13 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum, stellt das Zentrale Statistische Amt in seinem Schnellbericht fest. Dabei sank jedoch die Zahl der deutschen, österreichischen und italienischen Touristen. Für sie seien mehr Briten und Rumänen gekommen.

Besonders stark, nämlich um 15 Prozent, stieg die Zahl der Gäste aus der europäischen Union, und deren in Ungarn verbrachte Zeit um 9 Prozent. Ungebrochen gewinnen auch die Wellness-Hotels an Raum. Für sie weist die Statistik 18 Prozent mehr Übernachtungen aus. Einen Gästerückgang gab es nur bei den Ein-Sterne-Unterkünften.

Egerszeg-Karte ist immer populärer

Die 5000. Karte wurde übergeben

Mit der Erweiterung der in den Bereich der Egerszeg-Karte gehörenden Vergünstigungen stieg die Zahl der die Karte erwerbenden Bürger sprunghaft an. Während in dem Tourinform-Büro im vergangenen Jahr insgesamt 1000 Karten ausgestellt wurden, meldeten im ersten Monat des Jahres 2006 mehr als 450 Zalaegerszeger Einwohner, dass sie eine Karte erwerben möchten.

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