Kitesurfen im österreichischen Podersdorf

PODERSDORF/ÖSTERREICH (Jamboree Medien) KITESURFEN – Die gesamte Surf-Gemeinde fand sich zum legendären Summer-Opening im österreichischen Podersdorf ein.

Für zehn Tage rückte der kleine Ort am Neusiedler See ins Zentrum der Surfwelt. Neben der europäischen Windsurfelite lag das Hauptaugenmerk besonders auf der Weltcupveranstaltung der Kitesurfer. „By the riders, for the riders“– so lautet das Motto der Professional Kiteboard Riders Association (PKRA). Im Mittelpunkt stand einmal mehr Gisela Pulido. Die erst 13-jährige Spanierin ist die Attraktion der Tour. Schon im letzten Jahr sammelte sie ihre ersten Weltcup-Punkte auf Fuerteventura und in Tarifa. Mittlerweile gehört sie zu den besten Kitesurfern der Welt. In Podersdorf demonstrierte sie ihre Stärke. Vor 8.000 Zuschauern gewann sie den Auftakt Contest vor ihren Rivalinnen Bruna Kajiya (BRA) und Karolina Winkowska (POL). Bei den Männern dominierte der PKRA-Ranglistenerste Aaron Hadlow (UK) die Konkurrenz.

Wieder Vidámpark mit neuen Spielen

Am 15. März öffnete der Vidámpark im Stadtwäldchen seine Pforten, wo ein als Disk’O bezeichnetes, neues, elektrisch betriebenes Dreh- und Bewegungsspiel alle, die älter als 8 Jahre sind, erwartet, die Wasserspiele können seit dem 1. April genossen werden.

Außerdem bleibt das im Herbst des vergangenen Jahres ausprobierte und bewährte Eintrittssystem unverändert. Vorerst kann sich Groß und Klein zu den gewohnten Preisen amüsieren und mit wenigen Ausnahmen die Spielgeräte so oft benutzen, wie man möchte. Das erste Halbjahr des letzten Jahres brachte dem Vidámpark wegen der schlechten Witterung sehr geringe Einnahmen. Das Wetter war auch am 1. Mai nicht günstig, dem Tag mit der traditionell höchsten Besucherzahl. Auch der Kindertag fiel buchstäblich ins Wasser, doch später konnte der Einnahmeausfall ausgeglichen werden. Die Besucherzahl überstieg auf Jahresebene 2,7% die des Jahres 2005, der Gewinn betrug 11.664.000 Forint.

Festival der Renaissance-Königin in Diósgyör

Die Burg von Diósgyör belebt im Jahre 2007 schon am 12. Mai mit dem Festival der Renaissance-Königin die mittelalterlichen Traditionen.

Auf das Ereignis bereiten sich die Zeremonienmeister sorgfältiger als sonst üblich vor, der diesjährige Festtag bietet einen Vorgeschmack auf das „Jahr der ungarischen Renaissance 2008“, das an das 550. Jubiläum der Thronbesteigung von König Matthias erinnert. Im Rahmen der landesweiten Veranstaltungsreihe des kulturellen Großprojekts zur Stärkung der nationalen Identität wird unter anderem eine Medici-Ausstellung im Museum der schönen Künste gezeigt.

Auch Miskolc ist an der Veranstaltungsreihe beteiligt; im nächsten Jahr ist dort ein mehrtägiges, großangelegtes Festival geplant, unter anderem wird eine das Leben der Königin vorstellende Ausstellung in der Burg von Diósgyör zu sehen sein, zu diesem Programm werden angelehnt an die italienische Abstammung der Königin Beatrix italienische Komödianten nach Ungarn kommen und an dem Programm teilnehmen.