Polizei in Budapest kontrolliert verschärft

Für mehr Ordnung und Sauberkeit hat sich die Budapester Polizei zu verschärften Kontrollen entschlossen. Seit Montagfrüh patrouilliert eine Gruppe von insgesamt 50 Polizisten durch die Straßen, wobei sie täglich vier- bis fünfmal an denselben Ort zurückkehren, berichtet die Unabhängige Nachrichtenagentur. Von der Aktion erwartet die Behörde insbesondere an stark von Ausländern besuchten Orten ein sichtbares Ergebnis.

In den zurückliegenden vier bis fünf Wochen waren insgesamt 7000 Polizisten, Aufsichtspersonen öffentlicher Plätze und Zöllner an Kontrollen beteiligt, teilte der stellvertretende Polizeichef der Hauptstadt, Zoltán Bozsó, nach Angaben der Agentur mit. Für die Aktion seien rund 80 000 Arbeitsstunden aufgewendet worden. 102 000 Millionen Forint Geldstrafen wurden ausgesprochen sowie 700 Menschen vorgeführt oder festgenommen.

Bioäthanol-Fieber in Somogy

Amerikanische Investoren in Marcali

In Marcali und Csurgó ist – laut den Ankündigungen der Investoren – geplant, mit einer Investition von insgesamt 30 Milliarden Forint unter Einbeziehung von ausländischen Investoren ein aus Mais Bioäthanol herstellendes Werk zu bauen.

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Vier Drogentote an einem Tag in Ungarn

Nur an einem einzigen Tag sind in Budapest vier Drogentote gefunden worden. Im III. Stadtbezirk waren es ein 30-jähriger Mann und eine 33-jährige Frau, die wahrscheinlich Rauschgift zum Opfer fielen, im XIII. Bezirk noch einmal zwei Personen im gleichen Alter, berichtet die Nachrichtenagentur MTI unter Berufung auf eine Polizeisprecherin. Die Leichname wurden Samstagnacht jeweils an unterschiedlichen Orten gefunden. Eine Tatort-Kommission fand in keinem der Fälle Hinweise auf eine Straftat, deshalb werden die Todesfälle im Rahmen von Verwaltungsverfahren geprüft. Die genauen Todesursachen werden medizinische Sachverständige feststellen.

Umweg auf zwei Rädern

Die Radwanderer in Kaposvár dringen auf Erneuerung der Radwege

Es ist nicht zwangsläufig so, dass die Radwege in den Orten und ihrer Umgebung in so schlechtem, verwahrlostem Zustand sind, wie es an vielen Stellen der Fall ist. Die holprigen Abschnitte sind nicht nur unfallgefährlich, sondern verärgern auch die Radwanderer. Obwohl sie doch die Anhänger eines friedlichen Sports sind.

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Zweiter Wahlgang bringt Entscheidung

Sozialliberale Regierungskoalition bei erster Runde der Parlamentswahl in Führung

In der ersten Runde der Parlamentswahl am 9. April lag die sozialistisch-liberale Regierungskoalition des Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsany deutlich in Führung. Eine Entscheidung sollte allerdings erst der zweite Wahlgang am 23. April bringen, weil wegen des komplizierten ungarischen Wahlsystems 174 der insgesamt 386 Parlamentssitze in der ersten Runde unbesetzt geblieben waren.

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